6.3.13

Killer-App für Kindle

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Obwohl es bisher keines meiner Lieblingsbücher im Kindle-Format gibt und ich die Preise größtenteils absurd finde (schließlich entfällt im Grunde alles, was Geld kostet – Papier, Druck, Farbe, Bindung, Vertrieb, Händlerrabatt, Mängelexemplare, Remittenten…) eröffnete sich mir gerade eine Top-Anwendung für das Gerät: Die offizielle “Send to Kindle”-App, unter anderem für Chrome. Das funktioniert so ähnlich wie “Pocket” & Co, man speichert also eine schlichte Version der jeweiligen Webseite. In diesem Fall aber vom PC aus auf dem Kindle! Das funktioniert am Besten mit Druckversionen: Also z.B. einen Zeit-Artikel aufrufen, zur Druckversion (Beispiel) wechseln und auf das Knöpfchen (siehe Bild) drücken – schon kann man den Artikel dann später am Strand, im Park, in der U-Bahn lesen. Das macht Sinn, kostet nichts und funktioniert super!

Natürlich gibt es für Anbieter ebenfalls die Möglichkeit, einen Button mit ähnlicher Funktionalität auf ihren Seiten zu integrieren.

Kindle-Bücher erstellen

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Laut einer Studie der Universität Hamburg zur Verbreitung von E-Books aus dem Jahr 2012 nutzt mittlerweile fast jeder vierte Deutsche E-Books. Das ist schon erstaunlich, da Kindle & Co durchaus putzige kleine Brettchen sind, aber haptisch keinem Buch das Wasser reichen können: Beim kleinen Kindle, der kürzlich für 59 Euro verkauft wurde, blättert man mit Tasten an der Gehäuseseite um – das entspricht wirklich zu Null Prozent meinem natürlichen Buch-Handling. Und warum ein Druck auf den Home-Button in einem Buch nicht zum Inhaltsverzeichnis (und ein zweiter Druck zum Startbildschirm) führt, ist mir auch ein Rätsel. Auch einen Index mit einem Knopfdruck anzuspringen, ist unmöglich, da es keinen gibt. Weder einen Knopf, noch einen Index.

4.3.13

3D Online-Galerie

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Aus Frankreich frisch auf den Tisch: Sketchfab macht es sehr einfach, 3D-Daten (hier eine Liste der erlaubten Formate) auf beliebigen Seiten auszustellen. Das haben schon andere versucht, aber Sketchfab arbeitet mit WebGL sowie HTML5 und kommt OHNE PlugIns aus. Die Darstellungsqualität ist wirklich ordentlich – was man an meinem einfachen Gängeviertel-Modell natürlich nicht erahnen kann. Bessere Beispiele: dieses Piratenhäuschen oder dieser Stuhl!

DIY Fahrrad

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Crazy Bicycles Built by Chicagoans in the 1940s (9)

Stolperte gerade über diesen Blogeintrag (siehe Bild) mit schrillen Fahrrad-Entwürfen aus den 40er Jahren. Und da stellte sich mir die Frage, wie man eigentlich ein Bike selbst baut. Im Hamburger Gängeviertel befindet sich zwar der Laden von Till Wolfer, der die “XYZ Spaceframes” aus Dänemark anbietet. Aber eigentlich soll man diese Teile  ja mit einfachem Baumarkt-Material selbst zusammenschrauben können und auf Tills Seiten fand ich keine Baupläne. Nach etwas Sucherei wurde ich bei www.werkstatt-lastenrad.de fündig, außerdem finden sich hier haufenweise andere DIY-Projekte. Wer direkt zum XYZ-PDF springen will: Biddeschöööön! Und hier noch zwei Beispiele, was andere so zusammenschweißen, –schrauben, – stecken:

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Auch schön: Als Freier Autor mit dem selbstgebauten Liegefahrrad durch die USA. Texte hochladen per Akustikkoppler und Telefonzelle. Akustikkoppler? Telefonzelle?? Ja, wir schreiben das Jahr 1983. Da gab’s kein Internet, sondern BBS. Bestens nachzulesen ist das alles u.a. in der “Hackerbibel 2”. Den entsprechenden Artikel ab Seite 105 (von und mit Steven K. Roberts) könnt ihr bei Scribd aufrufen. Und das macht der Mann heute.

1.3.13

Erklärvideos

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Ja,ja, Originale. Schön erklärt von simpleshow.com. Das Dumme: Die Stuttgarter Firma, deren Logo ein “Das Original”-Stempel ziert, wurde 2008 gegründet. Und  CognitiveMedia 2004. Und der Look ist schon SEHR ähnlich. Die Produktionen des englischen Unternehmens gefallen mir - vor allem wenn man mehrere hintereinander ansieht - deutlich besser, weil hier wirklich “live” gezeichnet wird. SimpleShow klatscht im Grunde nur vorgefertigte ClipArt per Stop-Motion-Animation zusammen. Sehr professionell, gar keine Frage. Und durch seine simple  Fließband-Struktur natürlich auch sehr erfolgreich. Aber original ist für mich was anderes.