QR-Codes auf Speed, oder so: Dank der Open-Source-Software reacTIVision können Augmented-Reality-Marker in Echtzeit ausgelesen und wie in diesem Fall zum Musizieren benutzt werden. Der Video zeigt eine Low-Budget-Version des reacTABLE, den Sergi Jordà, Günter Geiger, Martin Kaltenbrunner und Marcos Alonso 2003 an der spanischen Universitat Pompeu Fabra in Barcelona entwickelten. Der ging auch mit Björk auf die 18-monatigen Welttournee “Volta”. Inzwischen haben die Herren natürlich eine Firma gegründet, die u.a. eine Version für iOS-Geräte vermarktet.
Posts mit dem Label Sound werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sound werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
9.3.13
17.7.11
MIDI über WLAN
Gestern Nacht überkam mich plötzlich das Verlangen, mit meinem Smartphone Musik zu komponieren. Nach einigem Herumgedaddel mit dem Android-Sequenzer “ULoops Studio Lite” blieb ich dann bei “My Piano” von Borce Trajkovski hängen. Das ist übersichtlich, klingt gut und hat, wie ein Durchstöbern des Menüs zu Tage brachte, “Midi over Wifi”. Das ist genau das, wovon ich seit Jahren träume. Diesen Traum erfüllt hat mir Tobias Weyand von der Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule Aachen. Von ihm stammt die Bibliothek zu DSMI (bzw. DSWifiMIDI), die Borce in seiner App benutzt, um sein Piano mit einem Computer zu verbinden. Ich kann also mit meinem Telefon einen Sequenzer wie Propellerhead Reason ansteuern. Oder Cubase. oder oder oder.
Alles, was man dazu braucht, ist der DSMI-Server für den PC. Also einfach die Windows-Version (DSMI gibts auch für MacOS und Linux) bei Google Code herunterladen, installieren und schon kann es los gehen! Hier noch ein Video, in dem ein NintendoDS mit “Garage Band” zusammenarbeitet:
Wie die Zusammenarbeit mit Propellerhead in der Praxis aussieht, füge ich die Tage hier noch ein... Es sieht zum Beispiel so aus, als müsste noch Daniel Schmitts LoopBe1 heruntergeladen und installiert werden, damit das alles unter Windows funktioniert. Na, mal gucken.
24.6.11
C64 Sequencer
Was Propellerhead Reason & Co (ReBith gibt es nach wie vor gratis) für die PCs sind, dürfte der “Mssiah” (formerly known as Prophet64) für den Commodore 64 sein. Dieser veritable MIDI-Sequenzer kommt als Modul daher und kostet 49,95€. Zusammen mit der Cynthcart des Texaners Paul Slocum kann man dann schon sehr amtliche Sounds erzeugen, wie dieses Live-Demo zeigt. Paul entlockt u.a. auch alten Epson-Druckern ungewohnte Töne, indem er deren Eprom löscht und seinen eigenen Kram darauf brennt… :-) Hier noch ein schönes Video aus deutschen Landen zum Thema MIDI auf dem C64 mit dem C-Lab Interface und dem Steinberg-Programm Pro16 aus dem Jahre 1985 (ja, die Hamburger haben auf einem Commie angefangen)!
9.10.09
Hörspiele
Tja, hat mit DIY auch nicht wirklich etwas zu tun. Aber Listentoamovie.com ("for the cubicle workers of the world") ist einfach perfekt, wenn man mal einen Film hören will. Vielleicht auf langen Autofahrten oder in der Badewanne oder mit geschlossenen Augen während der sommerlichen Siesta? Naja, natürlich ist dieser Service auch ganz prima, um dem deutschen Download eine Original-Tonspur zu verpassen...
Abonnieren
Posts (Atom)
