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18.6.16

Flüchtlingshilfe?!

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Wenn ich das richtig sehe, haben wir folgende Situation: 1% der Weltbevölkerung besitzt laut Oxfam-Bericht mehr als die restlichen 99% zusammen. Die ärmsten Länder sind gleichzeitig die Länder, bei denen wir uns seit Jahrhunderten bedienen: Laut des Human Development Index (HDI) der Vereinten Nationen liegt zum Beispiel die Zentralafrikanische Republik auf dem drittletzten Platz (185), obwohl es neben Diamanten und lauter so Zeug auch bedeutende Uranlagerstätten besitzt. Die gehören allerdings zu 90% einem französischen Konzern (UraMin-Skandal). Noch mieser ist die Lage im Kongo (Platz 186), dabei ist das Land eines der rohstoffreichsten der Welt. Und an letzter Stelle des HDI steht Niger, das 40% des französischen Uranbedarfs liefert. Trotzdem liegt das Pro-Kopf-Einkommen im Niger bei 910 KKP Dollar. Zum Vergleich Frankreich: knapp 40.100 KKP-Dollar. In vielen afrikanischen Staaten ist das so. Erdgas, Erdöl, Gold, Kupfer, Seltene Erden - Afrika hat es, ein paar Eliten schöpfen es ab.

19.2.16

Lohnt sich HelloFresh?

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In letzter Zeit finde ich vermehrt HelloFresh-Gutscheine in meinen Amazon-Kartons. Als Master-Prime-Online-Shopper fände ich es natürlich schön, auch die lästige Nahrungsbeschaffung endlich "outzusourcen". Aber rechnet sich das? An-satz-wei-se? Immerhin: Wie man im Video (einem der wenigen sehenswerten zu dem Thema) sieht, kommen da am Ende wirklich leckere Gerichte zustande.

15.12.13

UV-Kleber

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Im Beitrag “Metalle ätzen” erwähnte ich das Produkt bereits, allerdings fällt mir gerade auf, das Bondic einem da im Grunde nichts anderes als UV-härtenden Kunststoff verkauft. Das Teil ist also eine Art handbetriebener Stereolithographie-Drucker (spult im Video einfach mal zu 1:38 vor) Und damit ein Verwandter des 3Doodlers, der wiederrum ein 3D-Stift auf der Basis eines "Fused Deposition Modeling" (FDM)-Druckers ist, der im Grunde auch nur eine höchst präzise Heißklebepistole darstellt… Wow.

Das heißt: Statt für 120 Gramm 20 Euro auszugeben (gibt’s bei Bauhaus-Online) könnte man einfach eine UV-LED kaufen (reichelt: 1€) und dazu 2 kg Photopolymer (braucht man z.B. auch für Siebdruck und Stempelherstellung) für ca. 42€ (also 0,021€ pro Gramm statt 0,16€ = ein Achtel des Bondic-Preises bzw. 12,5%) OK, PLUS Mehrwertsteuer… ;-)

UPDATE: In den USA ist Gel du Soleil sehr beliebt. Es eignet sich bestens als Hochglanz-Beschichtung. Im Grunde wie Klarlack, nur viel, viel dicker und eben UV-aktiviert, mit entsprechend endloser Verarbeitungszeit. Ganz normales Kunstharz (Resin) erzeugt diesen Look ebenfalls, ist aber deutlich schwerer zu verarbeiten - die mir bekannten Harze (gekauft bei TrollFactory), härten innerhalb weniger Minuten aus. Beide Varianten werden in diesem Video vorgeführt.

12.2.12

Dot-Matrix-Graffiti

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Ich hatte hier ja bereits den PixelRoller und den LightRoller am Wickel. Deshalb schreibe ich an dieser Stelle mal nicht viel zu dem selbstgebastelten Arduino-Drucker des Gestalters Felix Vorreiter.

Statt dessen erwähne ich lieber den Urvater dieser Idee: Bikes againt Bush bzw. Joshua Kinberg. Der kam 2004 für seine Idee, mit einem Fahrrad durch New York zu fahren und dabei munter Nachrichten an Bush(wähler) auf die Straße zu drucken (mit Kreide!), sogar kurz in den Knast. Dollerweise konnte man ihm sogar per SMS Druckaufträge direkt auf’s Bike senden. Ganz schön cool. Und ganz schön erstaunlich, wie lang das schon wieder her ist. (Hier noch ein Video - ja, liebe Kinder, SO sahen damals ALLE Videos bei YouTube aus). Trotzdem habe ich auf die Schnelle KEINE Bastelanleitung für so ein System gefunden…

UPDATE: Immerhin, es gibt eine Projektseite von J.K. auf dem Server der Kunstschule Parsons. Und dank der Wayback-Machine des Archive.org können wir uns auch heute noch seine Webseite bikesagainstbush.com angucken!


17.7.11

MIDI über WLAN

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dsmi-diagram
Gestern Nacht überkam mich plötzlich das Verlangen, mit meinem Smartphone Musik zu komponieren. Nach einigem Herumgedaddel mit dem Android-Sequenzer “ULoops Studio Lite” blieb ich dann bei “My Piano” von Borce Trajkovski hängen. Das ist übersichtlich, klingt gut und hat, wie ein Durchstöbern des Menüs zu Tage brachte, “Midi over Wifi”. Das ist genau das, wovon ich seit Jahren träume. Diesen Traum erfüllt hat mir Tobias Weyand von der Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule Aachen. Von ihm stammt die Bibliothek zu DSMI (bzw. DSWifiMIDI), die Borce in seiner App benutzt, um sein Piano mit einem Computer zu verbinden. Ich kann also mit meinem Telefon einen Sequenzer wie Propellerhead Reason ansteuern. Oder Cubase. oder oder oder.

Alles, was man dazu braucht, ist der DSMI-Server für den PC. Also einfach die Windows-Version (DSMI gibts auch für MacOS und Linux) bei Google Code herunterladen, installieren und schon kann es los gehen! Hier noch ein Video, in dem ein NintendoDS mit “Garage Band” zusammenarbeitet:

Wie die Zusammenarbeit mit Propellerhead in der Praxis aussieht, füge ich die Tage hier noch ein... Es sieht zum Beispiel so aus, als müsste noch Daniel Schmitts LoopBe1 heruntergeladen und installiert werden, damit das alles unter Windows funktioniert. Na, mal gucken.

12.9.10

DIY Touchscreen

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Aus Frankfurt stammt die grafische Entwicklungsumgebung vvvv, die der Erzeugung und Manipulation von Video-, Grafik- und Datenströmen in Echtzeit dient (siehe auch dieses Posting). Was ihr damit ganz konkret auf die Beine stellen könnt? Nun, man kann damit zum Beispiel ein Multitouch-Screen realisieren. Dazu braucht es nicht viel mehr als einen Karton, eine WebCam, ein paar Infrarot-LEDs und eben vvvv. Das Prinzip: Die LEDs strahlen von der Seite IR-Licht in (!) die Plexiglasscheibe. Stellt euch das wie ein sehr breites Glasfaserkabel vor - hier kommt das Licht auch an der einen Seite hinein und auf der anderen Seite heraus. Es ist quasi in der Glasfaser "gefangen". Genauso funktioniert das hier, auf der einen Seite rein, auf der anderen... Wenn man allerdings auf die Kunststoffscheibe drückt, kann die IR-Strahlung an dieser Stelle entweichen.

Webcams (und alle anderen Digital-Kameras) sind von Haus aus Infrarotempfindlich. Haltet einfach mal eine Fernbedienung vor das Objektiv und drückt eine Taste: Ihr könnt die sonst unsichtbaren Signale der Fernbedienung sehen. Und das, obwohl die Kameras einen IR-Filter haben, der das meiste Licht mit dieser Wellenlänge (zwischen 780 nm und 1 mm) heraussiebt. Wenn man nun diesen Filter entfernt, hat man eine 1A-Nachtsichtkamera, kann also auch schwache IR-Strahlung einfangen. Und genau dieser Umstand wird dazu genutzt, die "Lichtflecken" von der Plexiglasscheibe zu registrieren.

Ich könnte mir vorstellen, dass man sogar den Karton weglassen könnte, wenn man den IR- durch einen Tageslichtfilter ersetzt - also durch so ein dunkelrotes Plastikteil, das unten am Fernseher verbaut ist, um die Befehle der Fernbedienung (ungestört) empfangen zu können. Diverse Materialien eigenen sich, um das sichtbare Licht auszusperren: Zum Beispiel alte Disketten :)

Wie auch immer. Auf jeden Fall muss dem Computer nun noch mitgeteilt werden, was er mit diesen Bildern von der WebCam anzufangen hat. Und hier kommt vvvv ins Spiel. Wer sich die Tutorials des o.g. Links angesehen hat, kann wahrscheinlich bald seinen eigenen Code generieren, doch natürlich gibt es - für schnelle Erfolgserlebnisse - auch einen Download (die ".tmp"-Datei einfach in "Touch_demo_3.v4p" umbenennen).

Wer jetzt noch einen Beamer (o.ä.) integriert, kann aus diesem Touch-Screen dann auch ein Touch-Display machen - ähnlich wie es Wii-Großmeister Johnny Chung Lee auf seiner Seite demonstriert (siehe auch dieses Posting).

24.8.10

Motion Capture

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"Motion Capture For The Masses" verspricht iPi Soft. Und wenn die Software hält, was die Videoclips versprechen, dann bricht tatsächlich ein neues Zeitalter (vor allem) für die private Character-Animation an. Keine IR-Marker sind hier notwendig, man braucht auch kein System aus acht Kameras oder ähnliches. Eine Sony Eyetoy (!) Cam (für "Basic" & "Standard"-Version) bzw. eine beliebige Digitalkamera ("Express"-Version) reicht. Maximal können von der Standard-Version vier Cams verarbeitet werden, Basic verdaut drei, Express eine. Nur die "Standard"-Version ist zZt als Beta verfügbar und kann als 30-Tage-Demo heruntergeladen werden.

Christian Theobalt vom Max Planck Institut in Saarbrücken (und Gastprofessor an der Stanford) legt noch eine Schippe drauf: Auch sein Projekt verzichtet auf Marker und begnügt sich mit Kamerabildern. Doch es erfasst nicht nur die Bewegung einer Person, sondern auch alles andere. Also auch schwingende Röcke zum Beispiel. Nachteil: Zu Beginn muss die Person per Laserscanner erfasst werden. Aber sowas kann man sich ja dank des Braunschweiger Instituts für Robotik und Prozessinformatik (theoretisch) selbst bauen... (siehe dieses Posting) ;-)

2.8.10

Adventure SDK

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Als ich mich das letzte Mal mit Visionaire Studio beschäftigte, war das Programm von Thomas Dibke, Alex Hartmann (u.A.) eine eher ressourcen-verschwendende Alternative zu anderen kostenlosen Abenteuerspiel-Generatoren (siehe auch dieses Posting). Inzwischen hat sich die Software weiterentwickelt und unsere PC auch: So wirklich  effizient dürfte VS nach wie vor nicht sein. Aber in Zeiten von acht Gigabyte-Downloads spielt das natürlich keine Rolle mehr. Leider bieten Grafikkarten keine 2D-Beschleunigung, weshalb HD-Abenteuer, vor allem unter Vista und Win7, dem Rechner alles abverlangen. 

Dafür ist die Bedienung kinderleicht - man muss also nichts programmieren, sondern kann sich sein Game (nicht nur Adventures) mehr oder weniger zusammenklicken. Für Fortgeschrittene steht LUA als Scriptsprache zur Verfügung. Was mir neu war: Sogar Profis setzen inzwischen auf die Software: Mit VS wurde das ebenfalls aus deutschen Landen stammende "A Whispered World" generiert. Und das ist ja nun zweifelsfrei ein Adventure-Highlight. Auch die Fortsetzung, "A New Beginning", wird mit einer modifizierten Version von VS entwickelt. Die besten Tutorials zu Visionaire gibt es von Glen Fernandez. Und wer mehr über klassische Textadventure (bzw. "Interactive Fiction") wissen will, sollte "Let's tell a Story Together" von Jimmy Maher lesen - und natürlich "Get Lamp" sehen, die dreistündige Dokumentation von Jason Scott!

23.12.09

Webcam als 3D-Scanner

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Ein weiterer Schritt zur 3D-Revolution für jedermann: Wie auch das belgische Unterfangen, wird hier an der Uni von Cambridge ein Scanner entwickelt, der mit EINER Kamera (bzw. Linse) arbeitet und die räumlichen Daten aus einer Reihe von Bildern extrapoliert. Dieser hier enthält, wie im Video zu sehen, auch noch einen Motiontracker. Bleibt nur zu hoffen, dass man die Software bald irgendwo runterladen kann! Weitere Infos: Cambridge University Engineering Department - Qi Pan
Bis es soweit ist, müssen wir uns wohl mit dem einzigen (mir bekannten) Gratis-Motion-Tracker (allerdings OHNE 3D-Generierung) begnügen, dem Voodoo Camera Tracker der Uni Hannover.

13.11.09

3D-Druck in D

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Mittlerweile ist auch in Deutschland 3D-Druck kein Fremdwort mehr und es entstehen Angebote à la Shapeways & Co. Bei Fabidoo ist die Auswahl nicht besonders (Schlüsselanhänger, USB-Sticks...), dafür werden sie mit Fotos kombiniert. Bei Da bin ich kann man die Ultraschall-Bilder seines Nachwuchses ausdrucken lassen - originell, aber eher geschmacklos. Sehr "shapeway-esque" ist RapidObject - hier werden eigene 3D-Entwürfe hochgeladen und verkauft. Allen drei Angeboten gemein: Sie stammen von der RT REALITYSERVICE GmbH aus Leipzig.

13.6.09

Project Natal

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Microsofts XBox will uns mit "Natal" ja zur Konsolenperipherie machen - eine der zugrundeliegenden Technologie sind "Time of Flight"-Kameras (TOF), die Distanzen ermitteln. Der "CamCube" kommt aus Deutschland, von der PMDTechnologies GmbH. Keine Frage: Sollten solche Systeme nicht nur Hoppsen und Armwedeln registrieren (sondern auch feinste Fingerbewegungen), bricht definitiv ein neues "ZBrush"-Zeitalter an!

14.5.09

Lichtmalerei II

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Weil's so schön war, hier noch ein paar Lichtbilder, diesmal vom deutschen Duo LAPP - Light Art Performance Photography, das trotz sperriger Webseite (es muss nicht IMMER Flash sein, Freunde) und übelster DIY-Synthi-Pop-Musikuntermalung Weltruf genießen. Normalerweise benutzen sie Laser und LEDs (unten), aber die nächtlichen Landschaftsaufnahmen mit geschickt platzierten Halogenleuchten (oben) finde ich eigentlich viel schöner.

10.3.09

Lichtmalerei

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Lightpainting vom Allerfeinsten. Die eigentlich recht beeindruckenden Bilder von LAPP-Pro, Lichtfaktor und Lightmark (allesamt aus deutschen Landen) sehen gegen die "calligraphies lumineuses" des Franzosen Julien Breton plötzlich aus wie meine Versuche als ca. 12-jähriger mit zwei Wunderkerzen und Billo-Kamera. Wie der Mann die arabischen Schriftzeichen so präzise in die Nacht schreiben kann, ist mir ehrlich gesagt ein totales Rätsel. Erstaunlich, was man mit einem Knicklicht und langer Belichtungszeit anstellen kann. Wenn man kann.

Weitere Beispiele, auch von anderen Künstlern, gibt es hier zu sehen.

30.1.09

Digitale Steckplatine

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An der FH in Potsdam arbeiten David Mellis, Massimo Banzi, Tom Igoe (u.v.a.) an "Fritzing", einem Layout-Programm für Schaltpläne und Leiterplatten. Im Grunde eine digitale Version des "Breadboards". Noch im Alpha-Stadium, aber schon jetzt sehr vielversprechend! Man kann damit ohne die übliche Fummelei Hardware zusammenbasteln, testen und in diversen Formaten ausgeben, um "echte" Platinen herstellen zu lassen (oder natürlich selbst herzustellen, dazu ein andermal mehr).

Elektronik-Bauteile können heruntergeladen oder selbst entworfen werden. Wie schon die Programmiersprache "Processing" (siehe hier im Blog) und das "Arduino"-Board richtet sich auch dieses Projekt vor allem an Einsteiger und Künstler, um diesen interaktive digitale Gestaltungsmöglichkeiten zu erleichtern. Diverse Protoboards (also Arduino, Wiring, Basic Stamp & Co) sind Teil der Grundausstattung dieses sehr feinen Programms. Zudem sind auch gleich ein paar Schaltpläne für Arduino-Anwendungen mit dabei.

10.11.08

Gratis 3D-Scanner

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Aus Deutschland, genauer gesagt vom "Institut für Robotik und Prozessinformatik" in Braunschweig, stammt der kostenlose "David Laserscanner". Nach dem Download druckt man zunächst ein PDF aus, klebt diese Muster auf Karton und kalibriert damit seine Webcam (o.ä.). Nun braucht man nur noch eine Laserwasserwaage (Westfalia = 5,99€, oder einfach mal googeln), mit der man langsam über das zu digitalisierende Objekt streicht. Das kann live erfolgen, also mit einer WebCam. Der Video kann aber auch als .avi nachgeladen werden . Um ein "echtes" 3D-Objekt zu erhalten, sollte dieser Vorgang aus mehreren Perspektiven wiederholt werden - das irre Programm kann diese Daten wie eine Panaorama-Aufnahme zusammensetzen. Unglaublich einfach in der Anwendung, kostenlos und dann noch in Deutsch. Was will man mehr?! Na, vielleicht eine Gratissoftware, mit der man die Scan-Daten überarbeiten und ggf. ausbessern kann: Hierfür bietet sich MeshLab an.
Es sind SEHR detaillierte Aufnahmen möglich, wie dieses Bild beweist:

Was die großen Jungs so treiben, sieht man im "The Stanford 3D Scanning Repository" - hier kommt ein sündhaft teurer Cyberware 3030 MS scanner zum Einsatz, der dann ganze Tempelstatuen ausspuckt (ein 122 MB Download)... Nun noch ein Video vom David-Laserscanner in Aktion:

5.11.08

3D-Scanner aus Milch

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Endgültig zur Hochtechnologie wird Milch durch die Idee von Friedrich Kirschner: Er benutzt Milch für seinen – aus Legosteinen – gebauten 3D-Scanner. Dafür legt er einen Gegenstand in eine leere Wanne und füllt diese esslöffelweise mit Milch. Eine über der Wanne montierte WebCam macht in regelmäßigen Abständen ein Bild von diesem Vorgang. Und eine kostenlose Software (Moviesandbox) rechnet anschließend die weißen Bereiche wieder aus den Bildern heraus. Dadurch kann der Computer dann das Objekt – Schicht für Schicht – rekonstruieren. Es entsteht eine sogenannte "displacement map". Und die ist eigentlich nichts besonderes, auf diese Art wurden 1994 auch die 3D-Landschaften in "Bryce" generiert. Aber solche Grausstufenbilder mit 'ner Wanne voll Milch (inzwischen auch mit aufblasbaren Pools voll Tinte) zu erzeugen... Respekt! Mehr Infos unter www.zeitbrand.de