Ah, die Schwedenmöbel. Hatte gerade mal wieder das Bedürfnis, meine Wohnung mit rechtwinkligem Sperrholz-Imitaten vollzustellen und musste erfahren, dass IKEA das Online-Zeitalter weiterhin mehr oder weniger ignoriert. Das fängt schon mal damit an, dass es mir nicht möglich ist (Stand: Juni '16), über Chrome oder Firefox eine Bestellung abzuschließen. Nur mit Explorer/Edge bekomme ich die Versandkosten etc. Liegt evnt. an mir/meinem PC, glaube ich aber nicht, da ich extrem viel im In- und Ausland bestelle und sonst NIE (!) Probleme habe. Aber es geht ja noch weiter...
15.6.16
IKEA = Online-Neandertal
Ah, die Schwedenmöbel. Hatte gerade mal wieder das Bedürfnis, meine Wohnung mit rechtwinkligem Sperrholz-Imitaten vollzustellen und musste erfahren, dass IKEA das Online-Zeitalter weiterhin mehr oder weniger ignoriert. Das fängt schon mal damit an, dass es mir nicht möglich ist (Stand: Juni '16), über Chrome oder Firefox eine Bestellung abzuschließen. Nur mit Explorer/Edge bekomme ich die Versandkosten etc. Liegt evnt. an mir/meinem PC, glaube ich aber nicht, da ich extrem viel im In- und Ausland bestelle und sonst NIE (!) Probleme habe. Aber es geht ja noch weiter...
14.6.15
19 x Smartphone-Recycling
Die exponentielle Entwicklung der Rechenleistung beschert uns unfassbare Möglichkeiten. In den 80er und 90er Jahren ging es noch gemächlich voran, von den 0,98 Megahertz (Mhz) eines C64 bis zu den sieben MHz eines Amiga vergingen immerhin drei Jahre. Doch nun geht es jetzt Schlag auf Schlag; für 160 Euronen bekommt man heute ein Smartphone, das von acht (!) Prozessoren mit jeweils (!) 1400 (!) Mhz angetrieben wird. Das bedeutet allerdings auch, dass ein drei Jahre altes Handy wie das Galaxy S Plus Alteisen ist. Während der C64 heute noch Anhänger hat.
28.1.15
3D-Kollagen
Und wieder etwas gelernt: Die Kunst, aus Haufenweise Tinnef eine Skulptur zu machen, nennt man Assemblage. Ein echter Meister dieses Fachs (siehe Bild) ist der Amerikaner Kris Kuksi. Die abgebildete Skulptur ist kleiner, als sie hier evnt. aussieht: Zirka 109 x 83 x 30 Zentimeter, um genau zu sein. Andere Beispiele hatte ich in diesem Posting am Wickel: Also zB die Franzosen, die Strände nach Plastikmüll absuchen und daraus kleine Kunstwerke zaubern und die Dame, die mit Knöpfen alte Meister interpretiert. Nur dass ich damals halt nicht wusste, wie das heißt. Kurzum: In Zukunft werden keine Ü-Eier-Figuren mehr weggeworfen - egal wie scheiße sie sind!
25.10.14
Cut-Out T-Shirts

Nur ein Beispiel von unzähligen (schaut euch den Link mal in Ruhe an, da sind echt irre Sachen dabei), was man mit einem T-Shirt und einer Schere nicht nur zu Halloween so anstellen kann. Auf der Seiten von WobiSobi wird Schritt-für-Schritt erklärt, wie man vorgeht. Auch dieses Videotutorial von FancyLooks ist sehenswert. Allerdings werden bei allen Anleitungen die ich sah, immer Scheren benutzt. Das finde ich ziemlich nervig, gibt es doch eine viel schönere Alternative zu dem Herumgeschnippel: Den Rollschneider. So etwas benutzen auch die Profis und das Ding kostet 10-20 Euro, ist also SEHR erstrebenswert. Für so filigrane Arbeiten empfiehlt sich die 18mm-Variante.
12.6.14
Soylent Green
War ja klar, dass jemand unter diesem Namen (Soylent) eine Plörre entwickelt, die den Salatteller überflüssig machen soll. Schönes Detail: Die URL lautet Soylent.me, was noch eindeutiger ist (wenn man den Film kennt). Statt grünen Keksen gibt es eine beigefarbene Ursuppe, die alles enthält, was man so braucht. Das allerkaputteste daran: Dieses Convenient-Produkt wurde von der Crowd mit 3.000.000 Dollar vorfinanziert. Das ergäbe eine schöne Fortsetzung des Films von 1972: **** SPOILER! **** Man frisst sich nicht nur (unwissentlich) selbst und bezahlt dafür, nein, man investiert auch voller Vorfreude in die Firmengründung!
26.9.11
Wasser-Lampe
Nette Idee, funktioniert allerdings nicht bei Nacht. Aber immerhin: Dunkle Räume können so mit wenig Aufwand und ohne Stromverbrauch ausgeleuchtet werden. So eine Flasche soll einer 50-Watt-Glühlampe ebenbürtig sein. Sie enthält nur Wasser und etwas Bleichmittel – Letzteres hält Ersteres sauber. Mehr isses eigentlich nicht, die Flaschen arbeiten mit Lichtbrechung, leiten das Sonnenlicht also in die Innenräume um.
Plunder-Kunst

Jane Perkins bastelt Gemälde aus Knöpfen und anderem Zeug, das sie so beim Aufräumen findet. Das britische Blättchen The Sun nennt so etwas dann “Rubbish-Art”. Das Ganze erinnert ein wenig an Clean Art Planet, wo Franzosen die Strände nach Müll absuchen und daraus ebenfalls Kollagen anfertigen. Und irgendwie ist es auch verwand mit dem “Junk Dawer”-Fotos von Brittny Badger und der “What’s in your Bag”-Gruppe von flickr und dem Schraubverschluss-Selbstportrait von Mary Ellen Croteau und der “New York City Junk Art” von Justin Gignac…
3.7.11
Computerfriedhof
Ganz klar: 8-Bit Legenden wie Apple II oder C64 schmeißt man natürlich nicht weg und nimmt sie auch äußerst ungern auseinander. Weniger Pietät zeigen die meisten User allerdings gegenüber alten PCs. Das man aus den 0815-Gehäusen (und Innereien) aber durchaus etwas wirklich Schönes basteln kann, demonstriert der polnische Künstler Marek Tomasik. Er hat in der alten Burg von Świecie in dreijähriger Arbeit einen Raum aus hunderten von PC-Teilen gebaut - der feuchte Traum eines jeden Geeks, würde ich mal sagen.

