Posts mit dem Label Papercraft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Papercraft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2.3.15

Blade Runner Papercraft

Keine Kommentare:
spinner_6b_lge
So, “Blade Runner” bekommt also ne Fortsetzung. Was für eine Scheißidee. Aber ich lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren. Was das Original betrifft, so gibt es vor allem ein Objekt der Begierde und das ist der Spinner (siehe Bild). Die wenigen käuflichen Bausätze sind unerschwinglich, nur die japanische Collectors-Box bietet ein krasses 23,5cm-Modell, und, oh Wunder, auch die allergeilste Papercraft-Version kommt aus dem Land der aufgehenden Sonne. Vielleicht muss man da mit Photoshop noch mal drüber, weil das Ding nicht so schön dörti ist wie in dem abgebildeten Rendering, aber sonst: Unfassbar, das Teil!

1.3.13

Erklärvideos

Keine Kommentare:

Ja,ja, Originale. Schön erklärt von simpleshow.com. Das Dumme: Die Stuttgarter Firma, deren Logo ein “Das Original”-Stempel ziert, wurde 2008 gegründet. Und  CognitiveMedia 2004. Und der Look ist schon SEHR ähnlich. Die Produktionen des englischen Unternehmens gefallen mir - vor allem wenn man mehrere hintereinander ansieht - deutlich besser, weil hier wirklich “live” gezeichnet wird. SimpleShow klatscht im Grunde nur vorgefertigte ClipArt per Stop-Motion-Animation zusammen. Sehr professionell, gar keine Frage. Und durch seine simple  Fließband-Struktur natürlich auch sehr erfolgreich. Aber original ist für mich was anderes.

22.2.13

Masken aus Papier

Keine Kommentare:
Bert-Simons-Self-Portrait-Mask-PapercraftBert Simmons Selbstportraits erwähnte ich bereits, nun folgt der Nachschlag. Wer also einen Farbdrucker und 180g-Papier zu Hause hat kann direkt loslegen, denn diverse schöne Vorlagen gibt es inzwischen als Download. Wer dann mit Photoshop (CS2 stellt Adobe bekanntlich KOSTENLOS zur Verfügung), einem 3D-Programm und/oder Pepakura loslegt, kann in ein, zwei Stunden sehr individuelle Teile basteln.

4.1.12

Papierkunst

Keine Kommentare:


Es verblüfft mich immer wieder, wieviel Zeit, Liebe und Können die großen Papercraft- und Papercut-Künstler (auch richtig weit vorne: Der Däne Peter Callesen) in ihre Projekte investieren. Neben diesem unglaublichen Kurzfilm der Geschwister Martin und Line Andersen sind auch die Werke des Amerikaners Brian Dettmer schwerst beeindruckend. Der “Bücherchirurg” schnitzt aus alten Büchern 3D-Kunstwerke, Seite für Seite. Es sagt, dass der Skulptur später nichts hinzugefügt würde, und seine Werke ohne allzu große Vorplanung, aus dem Bauch heraus entstehen. Das ist angesichts der Beispiele (siehe Link) kaum zu glauben. Aber ich mach’s einfach mal.

7.10.10

Brettspiele Deluxe

Keine Kommentare:
Szene aus "Codename Titan"
Wer hätte gedacht, dass Brettspiele so verdammt cool sein können: WorldWorks hat Dutzende im Angebot, allesamt selbst entworfen und schon ab 6 Dollar  erhältlich. Der Witz: Diese Spielewelten kann, nein, muss man selbst bauen. Und zwar aus Papier. Für Einsteiger haben sie auch diverse Video-Tutorials reingestellt.

Aus gegebenem Anlass auch  noch mal der Hinweis auf ein älteres Posting zum Thema Schneideplotter, denn die Vorlagen von WorldWorks gibt's teilweise auch als ".GSD"-Dateien (ein spezielles Schneideplotter-Format). Schaut euch auch die anderen "Papercraft"-Einträge mal an - die sollten als Inspiration reichen, um eigene Spielewelten zu entwerfen. Das ist nämlich durchaus machbar. Aber Vorsicht! Was passiert, wenn der Dioramen-Bau komplett aus dem Ruder läuft, zeigt dieser Beitrag: Hier haben ein paar Schweden für ein "Warhammer 40.000"-Szenario eine 3-Zimmer-Wohnung geopfert (man beachte die Tapeten). Auch unbedingt sehenswert: Bei gettheglass.com wurde ein analoges Diorama zu einem digitalen Flash-Game.

BTW: Dank Freshwap könnt ihr - natürlich nur zu Demo-Zwecken - die komplette WorldWorks-Szenerie "SeaWorks: The Legend of Skull Cove" herunterladen (auf der Seite ganz nach unten scrollen oder einfach hier klicken (= Hotfile)).

31.7.10

Kirigami

Keine Kommentare:
Schon wieder ein (für mich) neuer Begriff: Kirigami! Das ist wie Origami, bloß inklusive Schneiden. Einige Beispiele werden kurz in dem Video gezeigt, und der Craft Robo, der einem diese Arbeit abnimmt. Wer also keine Lust hat sich so einen Schneidplotter selbst zu bauen (siehe dieses Posting) oder viel Geld für einen aristo oder Roland (ja, das ist der Synthesizer-Hersteller) auszugeben, ist hier wohl an der richtigen Adresse. Kostenpunkt: 290€.

Jetzt noch ein paar Links: Etsy hat eine Extraseite eingerichtet, auf dieser Seite kann man sich zumindest Anregungen holen (oder einkaufen), hier gibt es Gratis-Vorlagen. By the Way: Auch Wand-Tattoos werden mit Schneidplottern hergestellt!

24.7.10

DIY Schneidplotter

Keine Kommentare:
Am "Raplab" der ETH Zürich wird der Open-Source Schneideplotter "Rapcut" entwickelt. Obwohl der Plotter für 100€ zu realisieren sein soll, wird gleichzeitig auf Langlebigkeit  Wert gelegt. So finden zum Beispiel keine einfachen Schrittmotoren Anwendung, sondern die etwas schwieriger anzusteuernden DC-Getriebemotoren. Ein Arduino regelt die Kommunikation mit dem Computer und den Motortreibern. Leider gibt es hier keine detaillierten Baupläne. Aber auf dieser englischen Seite wird ein ähnliches Projekt (Vinyl Cutter) genauer vorgestellt.
 
Was man mit einem Schneideplotter (auch Flachbett-Cutter) macht? Die Geräte von aristo, dem größten deutschen Hersteller, können "Dichtungen, Kartonagen, Folien, Schaumstoffe, Laminate, Technische Gewebe, Pappen, Holz, Hartfaserplatten und Buntmetalle An- oder Durchschneiden, Rillen, Ritzen, Stanzen, Fräsen oder Beschriften". Der RapCut beschränkt sich auf "1mm Graukarton" (DinA3), ist aber zumindest "schnell wie von Hand" und "0.1mm präzise". Im Hobbybereich recht beliebt: Die "Craft Robo"-Modelle.
Ein weit verbreitetes Datenformat ist übrigens ".gsd" und dementsprechend viele Vorlagen können aus dem Web heruntergeladen werden.

Ich denke, dass diese Cutter für Papercraft- oder Papercut-Enthusiasten echt 'ne extrem schöne Sache sind. Wäre ja wirklich ein Ding, wenn man SO ein Bild von dem RapCut ausschneiden lassen könnte... (von Kako Ueda, einem japanischen Meister auf diesem Gebiet)

11.10.09

Dioramen

Keine Kommentare:

Dank Coolhunting.com stolperte ich gerade über die New Yorker Fotografin Lori Nix: Sie geht nicht (nix) so gerne vor die Tür, deshalb bastelt sie Dioramen und fotografiert diese. Weil wir schon dabei sind: Auch Thomas Allen will nicht die Realität einfangen, sondern schnitzt aus den Titelseiten alter Pulp-Magazine 3D-Szenen, um sie dann zu knipsen (Beispiele).

Und in Lyon gibt es sogar ein komplettes Museum für Miniaturen, das Musée International de la Miniature (Bombe!) Ihr seht liebe Kinder, man kann auch mit verschrobenen Hobbys seine Miete zahlen und berühmt werden!

20.9.09

PAPERduino!

Keine Kommentare:

Papercraft meets Arduino: Der Portugiese Guilherme Martin baut sich seinen Arduino einfach selbst. Aus Papier! Naja zumindest hat er das PCB dadurch ersetzt. Trotzdem: wie cool ist das denn?! Link: Guilherme Martins : PAPERduino’s design

25.8.09

Papierportraits

Keine Kommentare:

Ganz schön gruselig, was Bert Simons so treibt, aber eine Bombenidee! Könnte mir vorstellen, das man sowas mit Poser und dem PePaKuRa-Designer (siehe vorletztes Posting) hinbekommt.

23.8.09

Papiermodelle

Keine Kommentare:

Papierflieger? Ha! Origami bzw. Papercraft-Anhänger können über sowas nur lachen. Und wer sich gefragt hat, wie man realistische Fahrzeuge, Häuser oder Comicfiguren in Papiermodelle verwandeln kann, sollte sich mal den Pepakura Designer ansehen. Die (kostenlose) Software übernimmt Daten aus einer 3D-Anwendung und generiert weitgehend selbstständig 2D-Bastelbögen. Cool: Es importiert ohne Umwege SketchUp-Daten, man kann also mit zwei Gratis-Programmen sofort loslegen. Auf der Seite gibt es auch zahlreiche Links zu fertigen Modellen und einen Pop-Up-Designer, mit dem man 3D-Klappkarten entwerfen kann. Das einzige, das man dem Programm vorwerfen kann, ist die Wahl der Suffixes: Es erzeugt eine ".PDO"-Datei, auf englisch: "PDO-File"...

Wer fertige Papercraft-Vorlagen herunterladen möchte, kann diese Suchmaschine konsultieren. Eine Liste besonders schöner Modelle hat diskursdisko zusammengestellt. Druckerhersteller Canon bietet einen "Creative Park" Und selbstverständlich könnt ihr über die Google Bildersuche schnell die unglaublichsten Seiten finden. Hier ein paar Beispiele (klickt einfach auf die Bilder):


Da fällt mir ein: Eventuell könnte der PePaKuRa-Designer eine Möglichkeit sein, um 3D-Daten so umzuwandeln, dass sie bei Ponoko in Auftrag gegeben werden können. Man kommt also über den Umweg eines Origami zur 2D-Lasercutter-Vorlage... Nachtrag: Blender kann so etwas von Haus aus, das Unfolder-Script macht's möglich.