Wahrscheinlich der krasseste Anbieter im Print-on-Demand-Bereich (POD): CowCow aus, wen wundert’s, China (genauer: Hongkong). Sie haben eine Dependance in Texas, was sich positiv auf die Kommunikation auswirkt. Meine letzte Anfrage wurde innerhalb eines Tages beantwortet. Was CowCow von Spreadshirt & Co unterscheidet, ist die Auswahl an Produkten. Wer hier den “falschen” Knopf anklickt, erstellt mal schnell 996 Produkte. Kein Tippfehler. Neun.hundert.sechs.und.neunzig! Unfassbar.
3.6.15
POD-Galore: CowCow.com!
Wahrscheinlich der krasseste Anbieter im Print-on-Demand-Bereich (POD): CowCow aus, wen wundert’s, China (genauer: Hongkong). Sie haben eine Dependance in Texas, was sich positiv auf die Kommunikation auswirkt. Meine letzte Anfrage wurde innerhalb eines Tages beantwortet. Was CowCow von Spreadshirt & Co unterscheidet, ist die Auswahl an Produkten. Wer hier den “falschen” Knopf anklickt, erstellt mal schnell 996 Produkte. Kein Tippfehler. Neun.hundert.sechs.und.neunzig! Unfassbar.
23.5.15
3D-Druck Kampfpreise!
Ihr MeltWerk dampft jetzt alles ein: Es gibt keinen Social-Irgendwas-Stuss, ein Material, Punkt. Und so kostet meine Beispiel-Datei nun ohne irgendwelche IT-Aussetzer oder zeitlich begrenzte Sonderangebote 26,74 Euronen, statt 42,26€ (Shapeways), 42,43€ (i.materialize) oder gar 55,88€ (Sculpteo). Nice!
8.11.14
Wassertransferdruck
Wer sich schon Mal (wie ich) gefragt haben sollte, wie man Autofelgen oder Handy-Schalen mit einer Wurzelholz-Optik versieht, das ist die Antwort: Wassertransferdruck oder “Water Transfer Printing”. Da kann man auch mal seine Hand reinhalten, ob das dann mit einer Ladung Spüli wieder abgeht, bezweifle ich mal. Im Grunde ist das Verfahren mit den guten, alten Abziehbildchen (genauer: Wasserschiebefolien bzw. “Decals”) verwandt – die kennen wir aus unserer Kindheit, als Tatoo zum Aufkleben. Oder aus dem Modellbau.
16.2.14
Druckkosten minimieren
Nachdem ich mir hier einen Wolf gesucht und gerechnet habe, um herauszufinden, welches Multifunktionsgerät einigermaßen bezahlbare Ausdrucke produziert, stolperte ich über diese Seite. Voll praktisch. Für die Steuererklärung brauche ich das natürlich nicht. Eher um Siebdruck-Masken, Brettspiele, kleine Poster, Tattoo-Folien, T-Shirt-Motive, Papercraft-Vorlagen, und und und auszudrucken…
15.12.13
Metalle ätzen

Im vorherigen Posting ging es um den Bau und das Ätzen einer Platine. Man kann aber noch sehr viel mehr mit Eisen-Chlorid anfangen, als ein paar Leiterbahnen freizulegen. Moritz Wolpert zeigt mit seinem selbstgebauten Steampunk-Synthesizer “Schaltzentrale” in Perfektion, was man auf diesem Weg mit Bronze (Kupfer + Zinn) oder Messing (Kupfer + Zink) anstellen kann (siehe Bild). Die Vorgehensweise ist im Grunde identisch mit der zur Platinen-Herstellung.
26.10.13
Geschichte des 3D-Drucks
Unbedingt einen Versuch wert: Der Dampf von einigen Tropfen Nagellackentferner (Aceton) glättet die Oberfläche des ausgedruckten Objekts. Weil ich gerade nichts zu tun habe, kommen hier ein paar Zeilen zur Geschichte des 3D-Drucks und den unterschiedlichen Techniken…
25.10.13
Alufolie ätzen
Schönes Ding: Statt Eisenchlorid, Natriumpersulfat oder Hastenichtgesehen, ätzt der Kerl einfach Alufolie mit Tafelessig. Ich finde schon die Idee als solche bemerkenswert und würde mir das Alufolien-Motiv direkt an die Wand kleben (oder ein Schild daraus basteln oder so). Aber man kann das dann tatsächlich auch für eine Lithografie bzw. Radierung benutzen. Wenn man denn eine Druckpresse im Keller stehen hat.
Hm… Wenn man nun die Alufolie auf Kunststoff aufklebt und statt Essig einfach Rohrfrei (NaOH, Natriumhydroxid, Ätznatron) drüberschüttet… :-) Na, jedenfalls kann man mit NaOH prima Alu ätzen, wie dieser Sportsfreund demonstriert.
In diesem Posting hatte ich bereits die Ätztechnik im Modellbau angerissen, hier ist die Platinenherstellung ein Thema und auf ähnliche Art und Weise stellt man Stempel her.
12.8.13
DIY Fototapete
Weiß vielleicht auch nicht jeder, deshalb poste ich heute einfach mal die einfachste Möglichkeit, ein einzelnes Motiv auf mehreren Seiten auszudrucken. Das funktioniert ganz hervorragend mit künstlerischen Motiven (Rasterbilder zB), geht aber natürlich auch mit 12-Megapixel-Fotos, die zum Beispiel eine Tür verkleiden könnten oder für eine höchst individuelle Fototapete!
1.8.13
14.7.13
3D Schnappschüsse
Ziemlich nice, was diese Hamburger auf die Beine gestellt haben: Bei TwinKind wird man in Sekundenbruchteilen eingescannt und in einen 3D-Druck verwandelt. Letzteres dauert natürlich eine Weile. Ich gehe mal davon aus, das TwinKind einfach einen Haufen Kompaktkameras entsprechend aufgebaut haben, die Bilderserie dann zu Autodesks 123Catch hochladen (siehe dieses ältere Posting), etwas nachbearbeiten und dann Shapeways oder Sculpteo einen Druckauftrag erteilen. Die Erfindungshöhe ist also eher niedrig, aber immerhin nutzt man die modernen Online-Möglichkeiten perfekt aus, um eine Firma hochzuziehen. Die Preise liegen zwischen 225€ (15cm Figur) und 1290€ (ca 35cm).
6.3.13
Kindle-Bücher erstellen
Laut einer Studie der Universität Hamburg zur Verbreitung von E-Books aus dem Jahr 2012 nutzt mittlerweile fast jeder vierte Deutsche E-Books. Das ist schon erstaunlich, da Kindle & Co durchaus putzige kleine Brettchen sind, aber haptisch keinem Buch das Wasser reichen können: Beim kleinen Kindle, der kürzlich für 59 Euro verkauft wurde, blättert man mit Tasten an der Gehäuseseite um – das entspricht wirklich zu Null Prozent meinem natürlichen Buch-Handling. Und warum ein Druck auf den Home-Button in einem Buch nicht zum Inhaltsverzeichnis (und ein zweiter Druck zum Startbildschirm) führt, ist mir auch ein Rätsel. Auch einen Index mit einem Knopfdruck anzuspringen, ist unmöglich, da es keinen gibt. Weder einen Knopf, noch einen Index.
24.2.13
3D-Schreiber
Der feine Verwandte der Heißklebepistole und die grobschlächtige Version eines 3D-Druckers: Der 3Doodler! Zur Zeit bei Kickstarter im Angebot. 30.000 Dollar wollten die beiden Jungs (Pete & Max) aus Boston haben, knapp 1.800.000 haben sie bisher bekommen - und dabei läuft das Spenden-Sammeln noch 28 Tage. Es scheint also Bedarf zu geben. Wem die hässlichen Plaste-Espressotassen (aka Sondermüll) der 3D-Druck-Community noch viel zu sinnvoll erscheinen, dürfte hier voll begeistert ein paar Dollar spenden. Immerhin: Das Gerät verdaut auch Bio-Kunstoff.
6.9.12
DIY Glasplatine
Charles Lohr zeigt hier, wie man eine Platine von Grund auf selbst herstellt. Er kaufte also keine Fotoplatine, sondern nahm einen Objektträger, etwas Kupferfolie (0,003 cm dünn!) und verband die beiden Materialien mit etwas, dass ich noch nicht kannte: UV-Kleber. Den benutzten vor kurzem nur Zahnärzte, nun gibt’s so etwas von der deutschen Firma Bondic – für jedermann.
Was dann folgt, ist im Grunde eine Radierung: Das Ätzen von Kupferplatten wird seit Anfang des 17. Jahrhunderts praktiziert, unter anderem vom Rembrandt. Eisenätzradierungen (mit Essig und Salz) sind sogar schon aus dem Jahr 1513 bekannt.
Was man damals natürlich noch nicht kannte, ist die Toner-Transfer-Methode. Charles braucht also gar keine Fotoplatine mit UV-empfindlicher Schicht, da er den Schaltplan ausdruckt (Laser), aufbügelt (er benutzt zusätzlich einen Laminator) und anschließend mit Wasser freilegt. Durch die Hitze verbindet sich der Lasertoner mit dem Metall, alles andere lässt sich abwaschen und wegätzen. Letzteres erfolgt in einer Eisen-chlorid-Lösung (FeCl).
Nach der Reinigung erfolgt die Bestückung mit den Bauteilen. Charlie benutzt Lotpaste, die er mit einer Heißluftpistole verarbeitet. Könnte mir vorstellen, dass das aber auch mit einem umgedrehten Bügeleisen (als Heizplatte) funktioniert (gemacht habe ich das aber noch nie).
Mehr zum Thema Ätzen von Metallen im nächsten Posting.
12.2.12
Dot-Matrix-Graffiti
Ich hatte hier ja bereits den PixelRoller und den LightRoller am Wickel. Deshalb schreibe ich an dieser Stelle mal nicht viel zu dem selbstgebastelten Arduino-Drucker des Gestalters Felix Vorreiter.
Statt dessen erwähne ich lieber den Urvater dieser Idee: Bikes againt Bush bzw. Joshua Kinberg. Der kam 2004 für seine Idee, mit einem Fahrrad durch New York zu fahren und dabei munter Nachrichten an Bush(wähler) auf die Straße zu drucken (mit Kreide!), sogar kurz in den Knast. Dollerweise konnte man ihm sogar per SMS Druckaufträge direkt auf’s Bike senden. Ganz schön cool. Und ganz schön erstaunlich, wie lang das schon wieder her ist. (Hier noch ein Video - ja, liebe Kinder, SO sahen damals ALLE Videos bei YouTube aus). Trotzdem habe ich auf die Schnelle KEINE Bastelanleitung für so ein System gefunden…
UPDATE: Immerhin, es gibt eine Projektseite von J.K. auf dem Server der Kunstschule Parsons. Und dank der Wayback-Machine des Archive.org können wir uns auch heute noch seine Webseite bikesagainstbush.com angucken!
26.9.11
Browser 3D-CAD
Es ist schon irre, was das Web 2.0 inzwischen so alles möglich macht: Wer weder gmax (die kostenlose Version von 3ds Max) noch Googles SketchUp herunterladen möchte, sollte sich unbedingt mal TINKERCAD (Bild) oder 3Dtin ansehen. Diese 3D-Programme finden direkt im Browser statt und sind in erster Linie dazu gedacht, unkompliziert Objekte für den 3D-Druck zu generieren. Aus Tinkercad heraus können zur Zeit zum Beispiel Shapeways und i.materialise angesteuert werden. Überhaupt macht Tinkercad einen sehr guten Eindruck: Schnell, übersichtlich und mit einer duften “Tool Shape”-Funktion, mit der sich die Grundformen ganz einfach zurechtfräsen lassen. Die funktioniert im Grunde so wie der Radiergummi in Photoshop, einfacher geht es wirklich nicht mehr. :)
Update: 3D-Pionier Autodesk ist nun seit einiger Zeit ebenfalls in der Cloud anzutreffen, neben Online-Photogrammetrie bieten sie auf ihrer 123D-Plattform auch iPhone/Pad-Apps und ein 3D-Programm namens 123D Design an, das unter anderem im Browser läuft. Allerdings muss man dazu vorher ein Plug-In herunterladen.
29.5.11
Eggbot
Liegt seit knapp einem Jahr in meinen "Entwürfe"-Ordner - erst jetzt bin ich wieder darüber gestolpert. Deshalb hier nun, mit reichlich Verspätung, das Eggbot-Project der Evil Mad Science LLC Gruppe! Es handelt sich um einen DIY-Maschinchen (der Bausatz kostet zZt 195$), das eierförmige und runde Objekte bemalt. So ein "Ovagraph" ist im Grunde ein 3D-Plotter, der mit Vektorgrafiken gefüttert wird, wie sie beispielsweise das Open-Source Programm Inkscape erzeugt.
Die Idee stammt übrigens von Bruce Sharpio und aus dem Jahre 1990 - insofern ist meine verzögerte Rezeption des Geräts also verschmerzbar... :) Bruce war Internist in Los Angeles und Minneapolis - schmiss jedoch 1991 (gerade mal 34 Jahre alt) seinen Job hin, um sich vollkommen seiner Obsession für Stepper-Motoren hingeben zu können. Sowas hört man auch nicht alle Tage, très sympa! Zur Zeit überarbeitet er seinen "From Bits to Bots"-Kurs, wo man lernen kann, wie man so eine Eierplotter selbst bastelt.
7.10.10
Brettspiele Deluxe
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| Szene aus "Codename Titan" |
Aus gegebenem Anlass auch noch mal der Hinweis auf ein älteres Posting zum Thema Schneideplotter, denn die Vorlagen von WorldWorks gibt's teilweise auch als ".GSD"-Dateien (ein spezielles Schneideplotter-Format). Schaut euch auch die anderen "Papercraft"-Einträge mal an - die sollten als Inspiration reichen, um eigene Spielewelten zu entwerfen. Das ist nämlich durchaus machbar. Aber Vorsicht! Was passiert, wenn der Dioramen-Bau komplett aus dem Ruder läuft, zeigt dieser Beitrag: Hier haben ein paar Schweden für ein "Warhammer 40.000"-Szenario eine 3-Zimmer-Wohnung geopfert (man beachte die Tapeten). Auch unbedingt sehenswert: Bei gettheglass.com wurde ein analoges Diorama zu einem digitalen Flash-Game.
BTW: Dank Freshwap könnt ihr - natürlich nur zu Demo-Zwecken - die komplette WorldWorks-Szenerie "SeaWorks: The Legend of Skull Cove" herunterladen (auf der Seite ganz nach unten scrollen oder einfach hier klicken (= Hotfile)).
31.7.10
Kirigami
Jetzt noch ein paar Links: Etsy hat eine Extraseite eingerichtet, auf dieser Seite kann man sich zumindest Anregungen holen (oder einkaufen), hier gibt es Gratis-Vorlagen. By the Way: Auch Wand-Tattoos werden mit Schneidplottern hergestellt!
19.7.10
Sculpteo & Sculptris
Ein neues 3D-Druck-Unternehmen ist am Start: Sculpteo aus Frankreich druckt kein Glas und kein Metall (wie das niederländische Shapeways), dafür aber auch in Farbe. Und sie aktzeptieren einen Haufen Formate. Man kann zum Beispiel das kostenlose und kinderleichte SketchUp von Google benutzen, was bei Shapeways zZt nicht möglich ist. Hier eine Liste der erlaubten Formate.
Über die Sculpteo-Seite bin ich auch auf das sensationelle Sculptris gestossen (siehe Video): Ein Modeller à la ZBrush, allerdings gratis und von dem schwedischen StudentenThomas Pettersson in sechs Monaten im Alleingang entwickelt. Un-glaub-lich.




