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14.7.16

ActionCam für 60€

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GoPro gehts schlecht, der Aktienkurs des Action-Cam-Herstellers ist seit August 2015 auf Talfahrt. Wieso die GoPro hierzulande trotzdem ein Amazon-Bestseller ist, kann nur daran liegen, dass noch zu wenige die Alternativen kennen. Die kosten einen Bruchteil der momentan aufgerufenen 379 Euro für eine GoPro Hero 4 Silver. Es ist also an der Zeit, zumindest zwei sehr empfehlenswerte Modelle kurz vorzustellen...

24.7.15

(Fresnel) Linsen

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Kinder früherer Generationen mussten sich mit einem popeligen Brennglas zufrieden geben – das reicht im 21. Jahrhundert natürlich nicht mehr. Da muss es schon ein “Solar Deathray” sein. Wie gut, dass es bei eBay defekte Plasma-Fernseher und anachronistische “TV-Lupen” gibt. Und damit große Fresnel-Linsen zum Sparschweinchen-Tarif. Beim Plasma-TV versperren einem halt dummerweise noch 120 Kilo anderes Zeugs den Zugang zum Super-Burner.

12.3.15

Star Wars Battle Pod

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Schöne Idee: Team VVV schnallte sich ne GoPro um den Kopf und spielt ne Runde in dem neuen Mega-Spielautomaten “Star Wars Battle Pod”. Sehr geil, das Teil. Fragt sich, wie man so etwas im Partykeller umsetzt. Der Oberhammer wäre ja auch, wenn man dann noch mit 3D arbeitet…

Eigentlich sollte das mit drei 3D-Kurzdistanzbeamern möglich sein. Stückpreis zur Zeit 860€, ok, aber dafür in 3x FullHD und stereoskopisch! Aktuelle PC-Hardware sollte damit fertig werden, zur Not eben mit zwei GTX-970-Grafikkarten im SLI Verbund (je ca. 370€). Zwei 660 ti (je 185€) sollten aber auch reichen.

1.7.14

Oculus Rift aus Pappe

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Naja, die Idee ist natürlich nicht neu. Zum Beispiel gibt es die Amazing Cards - Pappkarten, die zwei Billo-Linsen und stereografische Fotos enthalten. Das Ganze mit einem HD-Smartphone zu machen, lag nahe. Aber irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, das Google sich da für sein I/O-Teilnehmer-Geschenk mal ganz locker bei Stefan Welkers Idee bedient hat. Google hat die Baupläne zur freien Verwendung freigegeben, man darf sogar eigene Modelle und Bausätze verkaufen (dieses Modell kostet gerade Mal 9,50€).

6.12.13

Glasfaser-Stoff

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luminous cushion
2011 in Paris gegründet: LumiGram. Ich denke, ich muss bei denen mal ein “Sample Pack” für 40€ bestellen. Sobald ich Geld für so was habe. Nur um herauszufinden, wie das funktioniert. Es gibt zwei Varianten: Eine Batterie-gespeiste und eine hellere, die an der Steckdose hängt. LEDs in SMD Ausführung dürften da eine Rolle spielen, aber dann käme das Licht ja nur an der einen Seite rein und an der anderen Seite heraus (wie bei diesen 70er-Jahre Leuchtdingern).

8.11.11

Schöner Beamen

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Das krasseste, was ich in letzter Zeit gesehen habe: Mr. Beam (Wortspiel!) ist das Lightmapping-Duo Mo Assem und Ruben van Esterik. Die beiden Holländer benutzen zwei Beamer und etwas Anamorphose, um kahle Räume in exotische Lokalitäten zu verwandeln. Irgendwie passend zum Thema ist mein Posting über die Camera Obscura, mit der Albelardo Morrell Hotelzimmer (u.a.) verzaubert.

Hier noch ein Interview mit den beiden verrückten Goudas und ein weiteres (ebenfalls geführt vom The Creators Project) mit dem Südkoreaner YongSeok Choi aka “Lumpens” (ja, er meint das deutsche Wort), der ebenfalls führend in der Kunst der Videoprojektion - Entschuldigung, des Lightmapping – ist. Seine Magic Kitchen ist da Bomb!

Da dürfen die Franzosen von 1024 architecture natürlich nicht fehlen – immerhin haben sie diesen goilen Etienne de Crecy-Auftritt und die “Fête des Lumières” (siehe unten, ab 0:50 gehts richtig ab!) in Lyon illuminiert – Sprachsteuerung inklusive!! Unnötig zu erwähnen, dass The Creators Project auch bei diesen Meistern ihres Fachs vorstellig wurde.

14.7.11

PS: Der Touri-Filter!

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Wusste gar nicht, dass man mit Photoshop auch VIDEOS bearbeiten kann. Kann man aber. Und wie! Habe mich schon öfters gefragt, wie ich zum Beispiel eine tolle Aufnahme vom Markusplatz oder der Champs-Élysées bekomme, also OHNE Touristen oder Autos. Man müsste die doch rausrechnen können… Nun, PS macht genau das: Auf irgendeinem Bild ist ja meist ein Teil des Hintergrundes unverdeckt und so puzzelt es dann die ganzen Teile zu einem sauberen Bild zusammen.

Der Herr mit dem harten englischen Akzent macht das ja mit einem Video. Aber wer zum Beispiel hochauflösendes Material erzeugen will, kann genauso gut einen Haufen Fotos benutzen. Natürlich sollten die Bilder mit Stativ geschossen werden und die gleichen Belichtungszeiten etc. aufweisen. Wer aus der Hand fotografiert (hat), muss vorher noch die Bilder aneinander ausrichten – das wird in diesem (deutschen) Tutorial zusätzlich beschrieben.

Grundsätzlich muss man folgende Schritte ausführen: In PS (ab CS3) alle Bilder laden, Menü “Datei / Skripten / Dateien in Stapel laden…” auswählen. Es erscheint ein Fenster. Hier “Geöffnete Dateien hinzufügen” und “Quellbilder nach Möglichkeit automatisch ausrichten” anklicken. Das dauert eine Weile. Anschließend alle Ebenen auswählen, mit einem Rechtsklick das Kontextmenü öffnen und “In Smart-Objekt konvertieren” auswählen. Nun kann die Magie beginnen: Über “Ebene – Smart-Objekte – Stapelmodus – Median” wird die Berechnung gestartet. Median vergleicht die Pixel aller Ebenen und lässt nur die übrig, die am häufigsten auftreten. Objekte, die an unterschiedlichen Positionen auftauchen, werden so identifiziert und entfernt. Cool, oder?

1.9.10

WebCams

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Hochauflösende Webcams sind (sehr) bezahlbar geworden: So gibt es HD-Ready-Kameras von Logitech schon ab 27€ (siehe unten). Lange Zeit war die "Pro 9000 Webcam" (NICHT die "Pro 9000 QuickCam"!) das Maß aller Dinge. Carl Zeiss-Glaslinse, Autofokus, nativer 2 Megapixel Sensor (Videos bis 1600 x 1200, dann allerdings interpoliert) und 720p-Modus. Ohne Autofokus, sonst aber identisch (und 20€ billiger), ist die C600. Microsoft hat mit der HD 6000 auch was Feines im Angebot - 720p mit Autofokus für 45€. Nicht viel falsch machen kann man mit der C270 von Logitech: Zur Zeit kostet sie knapp 27€, das ist für 720p-Videos wirklich nicht viel (allerdings ohne AF). Ob wirklich flüssige Aufnahmen in 720p möglich sind, darf allerdings bezweifelt werden: Logitech spricht auf seiner Webseite nur von VGA (640x480) mit 30 Bildern pro Sekunde.




Dennoch: So eine HD-Cam ist unbedingt erstrebenswert. Zum Beispiel, um einen DIY-Laserscanner zu basteln. Oder für Motion-Tracking (-Capture?) ohneIR-Marker. Es gibt aber noch eine ganze Reihe von netten Anwendungsmöglichkeiten. Man könnte zum Beispiel:

23.3.10

Camera obscura + lucida

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Dachte, ich hätte das schon gepostet, habe ich aber noch nicht. Also dann: Der Vorläufer der Kamera, die "Camera obscura", wurde bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. erwähnt - vom einem Philospophen. Aristoteles beschrieb in der "Problemata physica" erstmals die Enstehung eines auf dem Kopf stehenden Bildes, wenn Licht durch ein kleines Loch in einen dunklen Raum fällt. Der Künstler David Hockney vermutet in seinem Buch Secret Knowledge: Rediscovering the Lost Techniques of the Old Masters, dass Künstler wie Ingre, Van Eyck und Caravaggio nicht freihändig arbeiteten, sondern dass die Bilder, die durch einen ungewöhnlich hohen Detailreichtum und Realismus überraschen, mit Hilfe solcher optischen Hilfen entstanden. Es gibt aber viele Künstler, die das ganz anders sehen.

Wie auch immer: 1807 patentierte Wiliam Hyde Wollaston dann die "Camera lucida", bei der man durch ein Guckloch die Umrisse eines Motivs direkt auf das Zeichenpapier projeziert bekommt. Allerdings hatte Johannes Kepler dieses Gerät bereits 1611 in seiner "Dioptrice" beschrieben. Besser gut geklaut als schlecht selbst erfunden, sozusagen. Der Anwender kann dadurch gleichzeitig die Umrisse des Motivs und das Papier sehen und das Objekt einfach abzeichnen. Im Grunde ist das eine frühe Form der Augmentet Reality. Nun musste nur noch das projezierte Bild fixiert werden - fertig ist die Fotokamera (= Pinhole Camera). Doch zunächst entwickelte sich die "Camera lucida" im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts zu einem wichtigen Hilfsmittel in der Entomologie zum genauen Zeichnen des Flügelgeäders von Insekten. BTW: Camera obscura = Lateinisch "Dunkle Kammer". Camera Lucida = "Helle Kammer".

Auch heutzutage findet die Camera obscura noch Anwendung: Zum Beispiel im "Altonaer Museum" (Hamburg), wo ein Live-Bild an der Elbe mit einer großen Camera obscura aufgenommen und in den Eingangsbereich des Museums projeziert wird. Dieser Wikipedia-Eintrag enthält einige andere begehbare Exemplare. Und der Fotograf Abelardo Morell verdunkelt einfach Hotelzimmer u.ä. um sie so in Lochkameras zu verwandeln:

So etwas können wir vom Team ZEUK auch. Tipp: Um auch große Fensterflächen komplett Lichtdicht zu bekommen, bietet sich Alufolie an. Einfach etwas Wasser (evnt. mit etwas Spülmittel) auf die Glasfläche auftragen und die Folie direkt von der Rolle auflegen und mit einem feuchten Schwamm andrücken bzw. Luftblasen herauswischen. Funzt viel besser als Pappe oder Sperrholz, wo meist irgendwo doch etwas Licht durchschimmert. Mal abgesehen von der viel einfacheren Montage und der Tatsache, dass die Projektion umso besser wird, je dünner das Material ist, in dem sich die Öffnung befindet!

Apropos: Die Formel zur Berechnung des Lochdurchmessers lautet "Durchmesser = 1,9 mal Wurzel aus Brennweite mal Wellenlänge des Lichts" und stammt vom britischen Nobelpreisträger Lord Rayleigh. Er arbeitete daran zehn (!) Jahre und veröffentlichte sie 1891 in seinem Buch "Nature". Die Wellenlänge des Lichts beträgt ca. 0,00055mm (550 nm) und die Brennweite (in diesem Fall die Entfernung zwischen Loch und Wand) wird ebenfalls in mm angegeben. Bei einer Wand, die z.B. 453cm vom Fenster entfernt ist, ergibt das einen Durchmesser von knapp 3mm (Google Rechner). Das daraus resultierende Bild ist nur nach einer längeren Belichtungszeit gut zu erkennen. Wer das Loch auf mehrere Zentimeter vergrößert, hat ein helleres, aber unscharfes "Livebild". Hier noch eine schöne Seite zum Thema.

11.11.08

Tiefen(un)schärfe!

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Bathtub III from Keith Loutit on Vimeo.
Der legendäre "Depth of Field"-Effekt. Der geile Wichtel-Look entsteht dadurch, dass trotz geringer Brennweite sowohl Vorder- als auch Hintergrund unscharf sind. Das kannte ich bisher nur von Fotos, Keith zeigt, dass sowas auch mit bewegten Bildern möglich ist. Dummerweise schaffen CamCorder aber noch nicht mal den traditionellen Film-Look - also im Grunde den gleichen Effekt, aber mit großer Brennweite (wie in diesem Beispiel: Sean Connery in Richard Lesters D.O.F.-Granate "Cuba"):


Diesen wunderschönen Look bekommt man mit analoger Filmkamera und Teleobjektiv problemlos hin. Keith benutzt aber 'ne DigiCam und eine geringe Brennweite. Dafür aber zusätzlich "tilt shift"-Linsen (hier ein Beispiel was man damit machen kann. Und hier eine Anleitung zum Selbstbau). Wer den Schärfebereich seines CamCorders einschränken will, kann ein analoges 35mm-Objektiv vor die Funzeloptik setzen. Ganz einfach ist das nicht, da das eingefangene Bild zunächst auf etwas projeziert werden muss, damit der CCD-Sensor des CamCorders damit etwas anfangen kann. Aber es geht. Hier zwei empfehlenswerte Anleitungen: Englisch, sehr schön illustriert, und mit vielen Hintergrundinfos. Nr. Zwei ist eine Video Anleitung auf Deutsch (dröge, aber gut!):