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8.11.11

Schöner Beamen

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Das krasseste, was ich in letzter Zeit gesehen habe: Mr. Beam (Wortspiel!) ist das Lightmapping-Duo Mo Assem und Ruben van Esterik. Die beiden Holländer benutzen zwei Beamer und etwas Anamorphose, um kahle Räume in exotische Lokalitäten zu verwandeln. Irgendwie passend zum Thema ist mein Posting über die Camera Obscura, mit der Albelardo Morrell Hotelzimmer (u.a.) verzaubert.

Hier noch ein Interview mit den beiden verrückten Goudas und ein weiteres (ebenfalls geführt vom The Creators Project) mit dem Südkoreaner YongSeok Choi aka “Lumpens” (ja, er meint das deutsche Wort), der ebenfalls führend in der Kunst der Videoprojektion - Entschuldigung, des Lightmapping – ist. Seine Magic Kitchen ist da Bomb!

Da dürfen die Franzosen von 1024 architecture natürlich nicht fehlen – immerhin haben sie diesen goilen Etienne de Crecy-Auftritt und die “Fête des Lumières” (siehe unten, ab 0:50 gehts richtig ab!) in Lyon illuminiert – Sprachsteuerung inklusive!! Unnötig zu erwähnen, dass The Creators Project auch bei diesen Meistern ihres Fachs vorstellig wurde.

16.8.10

Pseudo 3D II

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Sander ter Braak von "Hogeschool voor de Kunste" in Utrecht hat mit seiner "Augmented Anamorphosis" die dreidimensionale Straßenkunst ins 21. Jahrhundert katapultiert: Denn seine Grafiken entfalten ihre Wirkung nicht nur aus einem bestimmten Blickwinkel (wie die Arbeiten von Julian Beever & Co). Sondern hier wird zweidimensionales Bild auf den Boden projiziert, das sich der Position des Betrachters anpasst. Zumindest für ein bis zwei Personen wird somit der Hologrammprojektor aus dem Krieg der Sterne endlich Wirklichkeit...
















27.4.10

Pseudo 3D

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3D Effekte auf zweidimensionalen Oberflächen - das kennt man aus dem Fußballstadion. Neben den Toren werden oftmals perspektivisch verzerrte Bilder platziert, die nur aus dem Kamerablickwinkel eine 3D-Werbung ergeben. Sowas kann man auch auf Straßen machen. Die Talente des Deutschen Edgar Müller sind in diesem Bereich weltweit sehr gefragt, einige seiner Arbeiten (und viel andere) gibts u.a. auf dieser Seite zu sehen: Street Painting - Home. IMHO noch genialer: Die Werke des Briten Julian Beever. Oder die von Tracy Lee Stum (siehe Video). Ebenfalls eine Kapazität in diesem Bereich: Der Amerikaner Kurt Wenner.

Wie man solche Bilder selbst berechnen kann? Der Fachbegriff dazu lautet Anamorphose, und die wird seit dem 15. Jahrhundert angewand. Es gibt diverse Varianten: Früher sollten damit oft architektonische Mängel verschleiert werden, in einigen Gemälden sind es geheime Botschaften und meistens sind sie einfach ein verblüffender Gag. Eine erste Anlaufstelle zum Thema ist www.anamorphosis.com, ein einfaches (aber geniales) Programm ist Anamorph Me! Damit lassen sich sehr einfach alle Arten von Verzerrungen generieren. Ein erstklassiges Instructable gibt's natürlich auch. Viele Grundlagen werden auf diesen Seiten vermittelt, allerdings auf Französisch. Und hier die komplette Hausarbeit zum ersten Staatsexamenn von Markus Heeke. 160 Seiten Theorie, da sollten eigentlich keine Fragen mehr offen bleiben... ;-)