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24.11.15
Khaleesi Realtime 3D
Oje, so langsam wird mir das dann aber doch unheimlich - oder auch nicht. Game of Throne-Fans mit potenter Hardware könnten also in Bälde eine Oculus Rift aufsetzen und mit Khaleesi rummachen oder wie? Was der Engländer Baolong Zhang (Lead Character Artist bei Supermassive Games) da aus der (grundsätzlich kostenlosen!) Unreal Engine in ECHTZEIT herausholt, verlässt mit ganz großen Schritten das Uncanny Valley und führt uns in ein neues Zeitalter der sozialen Interaktion mit virtuellen Geschöpfen. Ernsthaft: Wer glaubt denn bei solchen Bildern, dass wir bei der exponentiellen Leistungssteigerung im PC-Bereich in zehn, fünfzehn Jahren noch eine reale Freundin brauchen?!
UPDATE: Passend dazu noch ein gruseliges Projekt von Leuten mit teils recht lustigen Namen: Supasorn Suwajanakorn, Ira Kemelmacher-Shlizerman und Steven M. Seitz vom GRAIL ("Graphics and Imaging Laboratory" des "University of Washington's Department of Computer Science and Engineering") haben eine Methode entwickelt, die (Promi-)Gesichter aus öffentlichen Fotos reconstruiert und dann bei Bedarf an die Mimik anderer Personen anpasst - Stimmen-Morphing inklusive...
3.10.14
Making of Ethan Carter
Na sowas? Ein Knüller-Spiel ohne Ballern und Schnetzeln? “The Vanishing of Ethan Carter”! Wie kann so ein kleines (polnisches) Team eine Grafikgranate raushauen, die selbst die Top-Spieleschmieden ganz, ganz alt aussehen lässt? Das fragt sich auch der Gronkh und ich hab mal geguckt. Eines der Geheimnisse: Photogrammetrie. Das hatten wir hier ja schon öfter in diesem Blog und nun sieht man mal, wozu das gut ist. Statt eine Armee von 3D-Grafikern zu beschäftigen, schickt man jetzt einen los, der viele Fotos macht. Und schwupp, hat man ein 3D-Objekt und die geilsten Texturen – nämlich reale. ANDRZEJ POZNANSKI hat schon am genialen Bulletstorm geschraubt und erklärt auf der Firmen-Homepage, wie er u.a. mit Software von Agisoft die traumhaft schöne Welt von Ethan Carter erschuf. Lesenswert!
14.7.13
3D Schnappschüsse
Ziemlich nice, was diese Hamburger auf die Beine gestellt haben: Bei TwinKind wird man in Sekundenbruchteilen eingescannt und in einen 3D-Druck verwandelt. Letzteres dauert natürlich eine Weile. Ich gehe mal davon aus, das TwinKind einfach einen Haufen Kompaktkameras entsprechend aufgebaut haben, die Bilderserie dann zu Autodesks 123Catch hochladen (siehe dieses ältere Posting), etwas nachbearbeiten und dann Shapeways oder Sculpteo einen Druckauftrag erteilen. Die Erfindungshöhe ist also eher niedrig, aber immerhin nutzt man die modernen Online-Möglichkeiten perfekt aus, um eine Firma hochzuziehen. Die Preise liegen zwischen 225€ (15cm Figur) und 1290€ (ca 35cm).
26.2.13
Die Autodesk-Offensive
Autodesk entdeckt immer stärker den kreativen Laien als Zielgruppe. So steht dieses CAD-Urgestein (gegründet: 1982) zum Beispiel hinter der herrlichen Photoshop-Alternative Pixlr Editor, die komplett im Browser läuft. Auch die geniale SketchBook-App (iOS und Android) stammt von ihnen. Was ich nicht wusste: Bereits 1998 haben sie sich das 3D-Monster Disceet (3ds Max etc.) einverleibt. Kann denn niemand diese Bestie stoppen?!
28.7.11
3D aus Fotos III
In diesen älteren Postings stellte ich bereits Software vor, die aus Bildern oder Videos 3D-Daten generiert. Dummerweise waren diese Projekte entweder teuer oder im Laborstadium. Platzhirsch Autodesk hat aber auch etwas im Angebot und das auch noch gratis: Project Photofly! Um 360° 3D zu erhalten, muss - das zeigt der Video ja deutlich - erheblicher Aufwand betrieben werden. Allerdings könnte es eine sehr flotte Möglichkeit sein, um 3D-Texturen zu erzeugen. PhotoSculpt zeigt auf seiner Homepage sehr schön, wie sie aus nur zwei (!) Bildern einen knorrigen Baumstamm extrapolieren – für ähnliche Ergebnisse bräuchte man mit Sculptris oder ZBrush sicher viele Stunden… Die perfekte Kamera für diesen 2,5D-Job dürfte die Fujifilm FINEPIX 3D-Kamera (2 x 10 Megapixel, zZt 242€) sein.
11.4.10
3D aus Videos
VideoTrace erwähnte ich bereits in diesem Posting. Doch dieser Nachfahre des guten alten "Canoma" - mit dessen Hilfe der Niederländer Kees Kaldenbach eine Zeichnungen von Jan Vermeer begehbar machte (Videos sind leider offline) - ging in der Masse der Links ein wenig unter. Und das hat dieses geniale Teil wirklich nicht verdient (ab 1:32 wird echt der Hund in der Pfanne verrückt!) Fragt sich eigentlich nur, wann Google das ihrem neuen BuildingMaker hinzufügen wird, um StreetView dreidimensional zu machen...
24.2.10
3D aus Fotos II
Ein weiterer Beitrag zum Thema Photogrammetrie: Das JAVA-Projekt "Photo to 3D" des Schweden Per Ålund kann genutzt werden, um mal in die Thematik hineinzuschnuppern. Während das ebenfalls kostenlose Arc3D (siehe ältere Postings) den Download von Software voraussetzt, kann P23D direkt online genutzt werden. Sehr praktisch. Nicht zu unterschätzen ist die Bearbeitungszeit: Schon mit drei Bildern rechnet das Programm rund eine Stunde - 20 Bilder werden in 32 Stunden verdaut. Anschließend wird die Geometrie als zip-Datei gespeichert - das Archiv enthält die Daten in diversen Formaten, u.a. als .3ds-Datei.
18.2.10
(iPhone) 3D Scanner
Diese Franzosen haben einen tragbaren 3D-Scanner im Akkuschrauberlook entwickelt. Die Farb-Version kommt im Juni 2010 auf den Markt und soll dann 40.000€ kosten, wenn ich das richtig gelesen habe. Ein bisschen heftig, wo es doch inzwischen so viele deutlich günstige Alternativen gibt: Z.B. 3000€-Scanner, aber auch einfache Lösungen per Webcam, Fotos, Billo-Laser oder Milch(!) Immerhin haben sie die Technologie auch in eine App gepackt. So kann man nun mit zwei iPhones 3D-Scans durchführen. Hier der titelspendende Video. Was mich wundert: Warum lassen sich Positions-Daten und Kamerabild nicht so in Einklang bringen, dass ein 3D-Scanner entsteht? Dass man also nur mit einem iPhone/Android um den Gegenstand herumwedelt, um ihn zu scannen. Das hätte mal was.
Zur Zeit finden "nur" normale Kameras (also OHNE Postions/Lage-Sensoren à la iPhone/Android) Anwendung (s.o.). Fachbegriff hierfür ist übrigens "Photogrammetrie". Hier noch ein paar neue Links: Insight3D (Open Source!), Photosculpt, ShapeQuest, Di3d, 3dsom, Flexscan3D, Mephisto und Photomodeler. Das australische VideoTrace kann mit etwas Handarbeit 3D aus Videos gewinnen (YouTube). Und Photosynth (inzwischen von Microsoft übernommen) legt noch einen drauf: Wie es sich für Big Brother gehört, werden hier beliebige Bilder von Internet-Usern ausgewertet. Die Software geht also zu flickr (oä), sucht nach Venedig-Bildern und sampelt daraus eine begehbare hochauflösende 3D-Ansicht. Gruselig. Aber schön! (siehe die 2007er Präsentation bei TED, ab 4:00 wirds interessant!)
Zur Zeit finden "nur" normale Kameras (also OHNE Postions/Lage-Sensoren à la iPhone/Android) Anwendung (s.o.). Fachbegriff hierfür ist übrigens "Photogrammetrie". Hier noch ein paar neue Links: Insight3D (Open Source!), Photosculpt, ShapeQuest, Di3d, 3dsom, Flexscan3D, Mephisto und Photomodeler. Das australische VideoTrace kann mit etwas Handarbeit 3D aus Videos gewinnen (YouTube). Und Photosynth (inzwischen von Microsoft übernommen) legt noch einen drauf: Wie es sich für Big Brother gehört, werden hier beliebige Bilder von Internet-Usern ausgewertet. Die Software geht also zu flickr (oä), sucht nach Venedig-Bildern und sampelt daraus eine begehbare hochauflösende 3D-Ansicht. Gruselig. Aber schön! (siehe die 2007er Präsentation bei TED, ab 4:00 wirds interessant!)
23.12.09
Webcam als 3D-Scanner
Ein weiterer Schritt zur 3D-Revolution für jedermann: Wie auch das belgische Unterfangen, wird hier an der Uni von Cambridge ein Scanner entwickelt, der mit EINER Kamera (bzw. Linse) arbeitet und die räumlichen Daten aus einer Reihe von Bildern extrapoliert. Dieser hier enthält, wie im Video zu sehen, auch noch einen Motiontracker. Bleibt nur zu hoffen, dass man die Software bald irgendwo runterladen kann! Weitere Infos: Cambridge University Engineering Department - Qi Pan
Bis es soweit ist, müssen wir uns wohl mit dem einzigen (mir bekannten) Gratis-Motion-Tracker (allerdings OHNE 3D-Generierung) begnügen, dem Voodoo Camera Tracker der Uni Hannover.
14.5.09
3D aus Fotos I
Noch ein 3D-Thema, passend zur momentanen Rapid-Prototyping-Hausse in diesem Blog: Die belgische ARC 3D-Seite erstellt Dreidimensionales aus Fotos, die auf die Seite hochgeladen wurden. Werde das gleich mal testen. Wäre ja ne super Sache für faule Prototyper wie mich.
By the Way: Mehr (+ aktuellere) Infos zum Thema gibt es, wenn ihr den Tag “Photogrammetrie” anklickt – so nennt sich dieses Verfahren nämlich…
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