26.9.11

Plunder-Kunst

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Jane Perkins bastelt Gemälde aus Knöpfen und anderem Zeug, das sie so beim Aufräumen findet. Das britische Blättchen The Sun nennt so etwas dann “Rubbish-Art”. Das Ganze erinnert ein wenig an Clean Art Planet, wo Franzosen die Strände nach Müll absuchen und daraus ebenfalls Kollagen anfertigen. Und irgendwie ist es auch verwand mit dem “Junk Dawer”-Fotos von Brittny Badger und der “What’s in your Bag”-Gruppe von flickr und dem Schraubverschluss-Selbstportrait von Mary Ellen Croteau und der “New York City Junk Art” von Justin Gignac…

21.9.11

Wellen-Dings

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Bildschirmfoto 2011-05-29 um 21.35.37
Tja, wie heißen diese Teile bloß? Da sieht man mal, wie wichtig gutes Marketing ist. Nun, ich sah dieses Gerät erstmals in dem Film “Diva” (1981, siehe Bild). In den 70er und 80ern waren sie recht populär, doch dann verschwanden sie komplett von der Bildfläche. Warum? Nun, nichts Genaues weiß man nicht. Manche sagen, die Inhaltsstoffe waren giftig, andere vermuten Brandgefahr.

Das hält einen echten Zeukster natürlich nicht davon ab, so etwas selbst zu bauen – kaufen kann man die Dinger ja nicht mehr so ohne weiteres. Womit wir bei der Bezeichnung wären. Denn wonach soll man denn googeln?? Hierzulande nannte man sie gerne “Diva Wippe” (s.o.) oder "Wellen Wippe", im angloamerikanischen Raum war/ist “Tranquil Tide Machine”, “Lava Wave Machine”, "Wave Motion Machine" oder “Brand Wave” üblich.

Diese kann man bei geschäftstüchtigen (aber vielleicht etwas sehr optimistischen) eBay-Bastlern für 10.000 Dollala kaufen. Oder 1.500€ für einen Profi-Wasserwellenkanal ausgeben. Oder man folgt dieser Anleitung des Illinois Institute of Technology. Die basteln so etwas, um die unterschiedliche Dichte von Flüssigkeiten anschaulich zu machen.

wave
Materialien: Ein großer gläserner Behälter, Wasser oder Alkohol + Lebensmittelfarbe als blaue Flüssigkeit, Öl oder Verdünner als klare Flüssigkeit. Das ist die Billo-Lösung. Und ja, jetzt wo ich es schreibe... Alkohol + Verdünner, das klingt tatsächlich verdammt brennbar. :) Außerdem dürfte Speiseöl irgendwann ranzig werden und sich mit der Lebensmittelfarbe verbinden – sobald ich eine bessere Mischung finde, poste ich das hier.

UPDATE: Baby-Öl scheint sehr gut zu funktionieren. Das besteht, man möchte es kaum glauben, hauptsächlich aus Paraffinöl und ist ein (ungiftiges) Nebenprodukt der Erdölverarbeitung (siehe dazu das PDF von der Firma/Marke Penaten), ebenso wie die altbekannte Vaseline. Zur Verwendung von Paraffinen hier noch ein Link zur Wikipedia.

28.7.11

3D aus Fotos III

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In diesen älteren Postings stellte ich bereits Software vor, die aus Bildern oder Videos 3D-Daten generiert. Dummerweise waren diese Projekte entweder teuer oder im Laborstadium. Platzhirsch Autodesk hat aber auch etwas im Angebot und das auch noch gratis: Project Photofly! Um 360° 3D zu erhalten, muss - das zeigt der Video ja deutlich - erheblicher Aufwand betrieben werden. Allerdings könnte es eine sehr flotte Möglichkeit sein, um 3D-Texturen zu erzeugen. PhotoSculpt zeigt auf seiner Homepage sehr schön, wie sie aus nur zwei (!) Bildern einen knorrigen Baumstamm extrapolieren – für ähnliche Ergebnisse bräuchte man mit Sculptris oder ZBrush sicher viele Stunden… Die perfekte Kamera für diesen 2,5D-Job dürfte die Fujifilm FINEPIX 3D-Kamera (2 x 10 Megapixel, zZt 242€) sein.

Airigami

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Larry-Moss-spinosaurus
Mit viel Geduld und kräftigen Lungen bereichern die Airigami-Luftikusse Larry Moss und Kelly Cheatle die Welt mit ihren Ballonskulpturen. Wie auf dem Bild zu sehen, reden wir hier nicht von den üblichen 0815-Pudeln und primären Geschlechtsmerkmalen. Sondern von bisweilen raumfüllenden Kinderträumen. Aber auch Kleider, oder luftige Versionen von berühmten Gemälden haben die beiden Künstler im Programm.

Schall-Schmuck

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Was aussieht wie eine gelungene Bastelei aus Unterlegschrauben, ist eine ziemlich schöne Idee von David Bizer: Er wandelt Sounddaten so um, dass er sie bei Ponoko in Bestellung geben kann. Die Neuseeländer schneiden dann so etwas wie “Ich liebe Dich” in kleine Scheibchen und die fädelt er dann zu einer Halskette, einem Armband oder sonst was zusammen. Schätze er macht einen Screenshot der Aufnahme in einem Programm wie Audacity, zeichnet die Kurve mit einer Vektorgrafik-Software wie Incscape nach und benutzt die Lathe-Funktion eines 3D-Programms, um daraus ein solides Objekt zu generieren. Oder so.

Update: Hier benutzen die Geek & Sundry-Leute diese Technik, um einen TIE-Fighter aus der Stimme von HuskyStarcraft (wer immer das sein mag) herzustellen. Ja, ich weiß. Klingt bekloppt. Hat aber was!