10.5.10

Interaktive Klamotten

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Ein Schlagzeug gibts natürlich auch. Oder wie wärs mit einer "Wi-Fi Detector Cap"? Oder einem T-Shirt-Equalizer? All das (und vieles mehr) kann man bei ThinkGeek oder, weniger bekannt, bei 2buysth kaufen. Letztere sind auf Elektrolumineszenz (EL) spezialisiert, haben also keine Musik-Shirts aber dafür welche, die waschbar sind (weil das Display mit Klett befestigt ist) und selbst gestaltet werden können (mit einem Spezialstift).

Kurz zum Hintergrund: EL ist ein Halbleiterphänomen, 1936 zufällig entdeckt von dem Franzosen George Destriau, im Labor der legendären Marie Curie. Durch ein elektrisches Feld werden Elektronen in ein höheres Energieniveau gehoben und rekombinieren im sichtbaren Bereich. Der Aufbau ist relativ simpel: Die "Leuchtschicht" besteht meist aus Zinksulfid, das durch Metalle wie Aluminium, Silber, Kupfer, Gallium oder Mangan dotiert ist. Sie liegt zwischen zwei "Elektroden-Schichten" - wobei die obere (sichtbare) Schicht natürlich transparent sein muss. Dies ermöglicht ein Kunststoff (Polyester) der mit Indiumoxid oder Indiumzinnoxid beschichtet wurde. Die Farbe des emittierten Lichtes wird durch Stärke und Zusammensetzung der Dotation bestimmt.

9.5.10

|g|ridwars

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Vielleicht das überzeugenste Argument für die Verwendung von BlitzBasic ist |g|ridwars. Dieser in Erfüllung gegangene feuchte Traum eines jeden "Defender/Stargate"- und "Robotron"-Spielers entstand wohl aus Frust darüber, dass "Geometry Wars" lange Zeit nur XBox-Besitzern vorbehalten war. Das ist inzwischen zwar auch für PCs adaptiert worden, mir gefällt die Freeware-Version jedoch besser. Zumal sie, wie gesagt, deutlich zeigt, was man aus diesem auf Spiele spezialisierten Basic-Dialekt (ursprünglich für den Commodore Amiga entwickelt) alles rausholen kann. Auf einem Standard-PC wie meinem (AMD Quadcore, 399€) sind Hunderte von Sprites unterwegs, ohne auch nur einen Hauch von Rucklern.
Anscheinend arbeitet der Programmierer Marco Incitti mit BlitzMax, denn diese - wirklich sensationelle - Version von BlitzBasic ermöglicht eine direkte Kompilierung für Windows, Mac und Linux!

3.5.10

Java Emulatoren

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Zu geil, was mittlerweile möglich ist. Ich erinnere mich noch recht gut, wie ich Mitte/Ende der 90er über einen FTP-Server stolperte, der (glaube ich) "Uhura" hieß und SÄMTLICHE Sinclair Spectrum Spiele enthielt. Ich war echt fassungslos, dass ich endlich, mit, na sagen wir mal, wenigstens 10 Jahren Verspätung "Ant Attack" (das Bild zeigt ein Remake) daddeln konnte. Nun, inzwischen sind die PCs und die Java-Programmierer so weit, dass das sogar im Browser stattfinden kann. Da ich relativ viel nach den Dingern suchen musste, stelle ich hier mal ne Liste mit Emulatoren rein, die auch wirklich als Applet im Browser laufen (und nicht erst heruntergeladen werden müssen):

Virtualapple (Apple //e und //gs, sehr viele Spiele online! TOP!)
ZXspectrum.net (= Qaop, siehe unten. Sehr viele Spiele (chronologisch geordnet))
JavaCPC (Schneider CPC, viele Spiele + Soundkulisse (Laufwerk etc))
JPC (DOS Rechner, siehe auch DOSdose (viele Spiele online))
HOB (Sinclair Spectrum, leider nur wenige Games)
Qaop (Spectrum, siehe ZXspectrum.net)
JSSpeccy (Spectum als JavaScript (!) Emulation)
C64s (Commodore 64)
Route64 (C64, läuft allerdings als externes Java Programm)
JaC64 (C64, einige Spiele online)
JStella (Atari 2600)
Mocha (Dragon32/64, leider keine Spiele online)
JBeeb (BBC, gehostet auf der Homepage von Chris Moyles!)
Jemu (div, ua BBC)
Cottage (MAME, noch unveröffentlicht)
JAE (diverse klassische Spielautomaten)
easyretro (Atari ST, allerdings ein geschlossenes System)
Parchment (Z-Machine Textadventures, Link 2)
jMagnetic2 (Magnetic Scrolls-Adventures wie z.B. "The Pawn")

(to be continued...)

2.5.10

Adventure Creation Kit

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Mit dem Adventure Creation Kit von Chris Hopkins lassen sich Spiele à la "Ultima", "Wizards Crown" & Co erstellen. Ich war ja schon immer der Meinung, dass es unbedingt eine spielbare Neufassung von "Expedition Amazon" (hier gehts zur Java Emulation) geben müsste, natürlich im C64/Apple II-Look. Tja, das ist wohl endlich meine Chance...!
Die alten RPGs vereinigen meines Erachtens zwei Vorteile: Einerseits findet der Film im Kopf statt, so, wie es auch NetHack-Veteranen schätzen. Nur das Titelbild (links) liefert ein paar Anregungen. Andererseits sind die Spiele nicht ganz so spartanisch wie das ursprüngliche Nethack, wo ja nur ASCII-Zeichen genutzt werden.

Auf dieser Seite findet ihr ein ACK-Forum, das Handbuch habe ich mal bei Scribd reingestellt und bei nethack.wikia.com wartet eine akribische Zusammenstellung aller Gegenstände und Monster aus Nethack (Grafikversion) auf euch - was die Generierung eines Spiels natürlich wesentlich erleichtert. Ein paar ähnliche Tools wie ACK stellt übrigens das SeditionProject vor.