17.2.10
DIY Elektronenröhre
Fabrication d'une lampe triode von F2FO
So etwas bekommt man auch im allmächtigen Internet und in der extrem kreativen DIY-Szene ganz, ganz selten geboten: Solide Handarbeit, wundervoll ruhig und versiert vorgetragen. Hier ist ein alter Hase am Werk, der Franzose Claude Paillard. Er bastelt eine Elektronenröhre - und zwar von Grund auf. Sowas habe ich echt noch nicht gesehen. Einmalig. Ein Klassiker des DIY-Videos, wer den nicht gesehen hat, kann nicht mitreden. Auch klasse: Die schönen Kommentare auf den entsprechenden Seiten (Dailymotion und YouTube). Weitere Infos zu Aufbau und Funktionsweise einer Röhre gibt es in diesem Video.
14.2.10
Biokunststoffe
Bioplastik kann man ganz einfach selbst machen, zB aus Milch (Casein) oder Kartoffeln (Stärke). Das erwähnte ich bereits in diesem Posting und am Ende dieses Postings in Verbindung mit Rapid Prototyping. Eine neue Mischung gibt es hier, angerührt im Workshop "How are Social Media changing Design?" während der "Social Media Week" in Berlin (4. Februar 2010): 7 Teile Wasser, 1 Teil Essig, 1/2 Teil Glycerin und anderthalb Teile Stärke zusammen erhitzen und dabei verrühren. Fertig!
30.1.10
Wegwerf-Sensoren
Ich hab's mal bei den Mysthbusters gesehen: Aufkleber, die Druck, Temperatur, Neigung oder ähnliches messen und protokollieren. Nun bin ich endlich mal über eine Firma gestolpert, die sowas herstellt: ShockWatch hat all diese Dinge im Angebot. Und ich muss jetzt direkt mal gucken, wie diese Aufkleber aufgebaut sind. In Deutschland kann man sowas auch kaufen - zum Beispiel bei Transportcontrol, dem germanischen Ableger/Exklusivimporteur von ShockWatch, glaube ich. Alternative: Tipp-N-Tell. Allerdings sollte man von einem Online-Kauf absehen. Denn diese Sensoren sind... Sensibel! Und deshalb wird der Versand zum Eierlauf. So kostet ein ShockWatch Stoßindikator ca. 3,15 €/Stück (oft verbunden mit einer Mindestmengen-Abnahme), doch der Spezialversand kostet dann gleich mal 37€...
15.1.10
Magnetische Flüssigkeit
Wer wissen möchte, wie man so etwas selbst herstellt, sollte die Webseite der Universität von Wisconsin konsultieren. Hier wir die Synthesis of Aqueous Ferrofluid Schritt für Schritt erklärt! Natürlich kann man sowas auch kaufen: zB bei Supermagnete.de (9-10 ml kosten allerdings 10,45€!)
Nachtrag: Es geht sehr (!) viel einfacher. Zumindest, wenn der "Houshold Hacker"-Video kein Fake ist. Man benötigt:
2 EL Speiseöl
50g Laserdruckertoner
1 Neodym Magnet
23.12.09
Webcam als 3D-Scanner
Ein weiterer Schritt zur 3D-Revolution für jedermann: Wie auch das belgische Unterfangen, wird hier an der Uni von Cambridge ein Scanner entwickelt, der mit EINER Kamera (bzw. Linse) arbeitet und die räumlichen Daten aus einer Reihe von Bildern extrapoliert. Dieser hier enthält, wie im Video zu sehen, auch noch einen Motiontracker. Bleibt nur zu hoffen, dass man die Software bald irgendwo runterladen kann! Weitere Infos: Cambridge University Engineering Department - Qi Pan
Bis es soweit ist, müssen wir uns wohl mit dem einzigen (mir bekannten) Gratis-Motion-Tracker (allerdings OHNE 3D-Generierung) begnügen, dem Voodoo Camera Tracker der Uni Hannover.
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