13.12.09
Spiele "zeichnen"!
Apple User habens (manchmal) wirklich besser. Schon auf den alten Knubbelmacs gab es ein Programm namens HyperCard, dass es einem sehr leicht machte, eine Software zusammenzubasteln. Und auf dem iPhone gibt es nun Sketch Nation, mit dem die Spiele-Generierung nur noch eine Frage der Fantasie ist. Man darf gespannt sein, was da in nächster Zeit noch geboten wird, zZt kann man mit der App zumindest nette 80er-Jahre-Shooter entwerfen.
3.12.09
DIY Brennpaste
Seit einigen Jahren kann dank rauchfreier Kamine auch in Sozialwohnungen endlich Landhausatmo aufkommen. Die dafür notwendige Brennpaste gibt's eigentlich schon seit 1900, als STERNO patentiert wurde. Und das jedem Soldaten bekannte ESBIT (Erich Schumms Brennstoff in Tablettenform) existiert seit 1932. Nun hat sich halt ein Marketing-Fuzzi das passende Lifestyle-Produkt drumrum ausgedacht. Putzig ist auch dieser "Dosenkamin" (24 Pack Fire Glo Gel Fuel | SkyMall), obwohl ich damit eher Rap-Videos der 80er Jahre assoziiere):

So oder so - das Prinzip ist leicht nachvollziehbar: Die Brennpaste besteht zum großen Teil aus Ethanol, was Alkohol ist, welcher nun Mal rauchfrei verbrennt (Stichwort: Feuerzangenbowle). Und deshalb ist auch ein Kaminchen für den Schreibtisch schnell selbst gebastelt: Aus 6 g Calciumacetat (Ca(H3CCOO)2, das Calciumsalz der Essigsäure) und 20 ml Wasser eine gesättigte Lösung anrühren, anschließend recht zügig 100 ml Brennspiritus (ja, das ist auch nichts anderes als Alkohol) zugeben. Sofort kristallisiert das Calciumacetat wieder (seine Löslichkeit ist im Wasser/Alkohol-Gemisch niedriger als in reinem Wasser) und es bildet sich ein brennbares Gel. Hier gibts ein paar Bilder und weitere Infos. Ein naher Verwandter der Brennpaste ist übrigens das Gel in den Taschenwärmern.
Auch die Herstellung von Calciumacetat ist keine Zauberei. Dazu einfach Eierschalen in Essig auflösen (theoretisch). Oder dieses Rezept verwenden:. Kalk (= Calciumcarbonat) + Essigessenz (aus dem Supermarkt) = Calciumacetat. Dann kommt wieder Spiritus dazu.

So oder so - das Prinzip ist leicht nachvollziehbar: Die Brennpaste besteht zum großen Teil aus Ethanol, was Alkohol ist, welcher nun Mal rauchfrei verbrennt (Stichwort: Feuerzangenbowle). Und deshalb ist auch ein Kaminchen für den Schreibtisch schnell selbst gebastelt: Aus 6 g Calciumacetat (Ca(H3CCOO)2, das Calciumsalz der Essigsäure) und 20 ml Wasser eine gesättigte Lösung anrühren, anschließend recht zügig 100 ml Brennspiritus (ja, das ist auch nichts anderes als Alkohol) zugeben. Sofort kristallisiert das Calciumacetat wieder (seine Löslichkeit ist im Wasser/Alkohol-Gemisch niedriger als in reinem Wasser) und es bildet sich ein brennbares Gel. Hier gibts ein paar Bilder und weitere Infos. Ein naher Verwandter der Brennpaste ist übrigens das Gel in den Taschenwärmern.
Auch die Herstellung von Calciumacetat ist keine Zauberei. Dazu einfach Eierschalen in Essig auflösen (theoretisch). Oder dieses Rezept verwenden:. Kalk (= Calciumcarbonat) + Essigessenz (aus dem Supermarkt) = Calciumacetat. Dann kommt wieder Spiritus dazu.
13.11.09
3D-Druck in D
Mittlerweile ist auch in Deutschland 3D-Druck kein Fremdwort mehr und es entstehen Angebote à la Shapeways & Co. Bei Fabidoo ist die Auswahl nicht besonders (Schlüsselanhänger, USB-Sticks...), dafür werden sie mit Fotos kombiniert. Bei Da bin ich kann man die Ultraschall-Bilder seines Nachwuchses ausdrucken lassen - originell, aber eher geschmacklos. Sehr "shapeway-esque" ist RapidObject - hier werden eigene 3D-Entwürfe hochgeladen und verkauft. Allen drei Angeboten gemein: Sie stammen von der RT REALITYSERVICE GmbH aus Leipzig.
5.11.09
Jaggies!
Endlich fündig geworden: JeanYves Lemoigne heißt der Fotograf, der diese unglaublichen Pixelbräute erzeugt/fotografiert hat. "Leika" wurde zwar schon lange vor ihm für folgende Werbekampagne mit dem Goldenen Löwen in Cannes ausgezeichnet...
... doch Lemoignes Inszenierungen sind schon eine Klasse für sich. Ein ebenfalls gerade sehr angesagtes Pixelgrrl ist Sarah McPherson, die kürzlich Halloween als "Low Resolution" beging:

Bom-ben-i-dee. Ein Mädchen nach meinem Geschmack :)
Eine üppige Aufstellung von realen Objekten aus pixeligen 8Bit-Vorbildern hat Walyou.com Mitte des Jahres gepostet. Auch die Stuttgarter Zeitung hat ein paar schöne Beispiele gesammelt. Sehr sehenswert und inspirierend!
PS: Der Titel dieses Posts wird nur echten Nerds etwas sagen. Das Wort stammt aus dem 8Bit-Spiel "Rescue on Fractalus!" und bezeichnet dessen Bösewichter, die J'hagga Ri Kachatki, kurz: Jaggies. Da es eines (das?) ersten Spiele mit fraktaler Grafik war, sieht die Landschaft sehr "jagged" aus, also pixelig. Daher der (Spitz)Name der Bewohner.
1.11.09
ION Netbooks
Eines ist sicher, die neuen ION Netbooks werden einschlagen wie eine Bombe. Endlich kann man auf kleinstem Raum Office-Anwendungen, Internet, FullHD-Videos und aktuelle Spiele vereinen, ein Kleingerät für (nahezu) alles. Die Geschwindigkeitssteigerung ermöglicht der Nvidia ION Chipsatz, der jener Geforce 9400M entspricht, die in den Macintosh-Rechnern verbaut wird. Damit laufen auch aktuelle Spiele wie "Call of Duty 4" & Co. ION LE (zum Beispiel im HP Mini 311, siehe Video) und ION sind übrigens baugleich, ein kleiner Trick sorgt dafür, dass auch auf dem LE (billiger als die Vollversion) DirectX10 läuft: Siehe Netbooknews.de oder der englische Original-Beitrag. Wer gleich einkaufen will, bitteschön:
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