Habe ich ja schon früher mal in einem Nebensatz erwähnt: Pipes ist eine Art datenstromorientierte Programmier-Umgebung, mit der man vergleichsweise leicht Daten von beliebigen Webseiten "scrapen" (klauen?) kann, um sie zum Beispiel mit anderen Web-Tools (Karten oä) zu verbinden.
17.9.09
16.9.09
11.9.09
Fahrrad statt Auto
Leider sind die Dinger viel zu häßlich, zu lang und zu teuer (1300$). Ein Fahrradanhänger wäre viel praktischer. Aber wenn es vielleicht den einen oder anderen US-Spießer davon abhält, JEDEN Weg im Jeep zurückzulegen... Warum nicht! Drahtesel so hip zu vermarkten und als echte Alternative zum Auto anzupreisen, finde ich allerdings großartig. Wir also Zeit, das Biria (Insolventer Hersteller der Postfahrräder) und Jaekel (stellt ebenfalls Lastenfahrräder her) mal etwas an ihrem Image feilen und ein paar moderne Varianten produzieren! Hier ein paar weitere Varianten: Wikipedia.
Wer nur sich selbst transportieren möchte und Segways nicht mehr sehen kann, für den ist das YikeBike vielleicht etwas, ein elektrisches Klapprad (siehe auch MiniFarthing). Diese Bezeichnung wird dem stylischen Sausewind allerdings nicht ansatzweise gerecht. (Der Song stammt übrigens von der Isländerin Hera Hjartadóttir!)
Nun denken ja die meisten Menschen offensichtlich, das Elektromobile ne dolle Sache sind - der Strom kommt ja aus den beiden kleinen Löchern in der Wand. Da sind die Jungs von der Uni Stuttgart etwas weiter, für ihr Dreirad muss kein Kraftwerk laufen. Das Ventomobil, der Name deutet es an, nutzt den Wind! Hier ein YouTube-Video (auf englisch, aber mit knallhartem Akzent! :D)
Auch schön: WheelSurf, ein Einrad von den verrückten Goudas. Allerdings mit Benzinmotor. So oder so ein Hingucker, aber als Fahrrad oder E-Mobil wäre es mir sympathischer.
10.9.09
Android Handy
Bis vor kurzem lief ich noch mit einem Schwarzweiß-Handy von Siemens herum. Und war glücklich damit. Aber GPS & Co haben mich überzeugt: Ich brauche was Neues. Tja, das iPhone ist mir zu restriktiv (iTunes), Symbian zu sehr Handy, Windows Mobile zu sehr Microsoft. Bleibt eigentlich nur ein Betriebssystem übrig: Googles Android. Ja, "Big Brother". Aber kontrollieren wollen ja ohnehin alle alles, Bill Gates genauso wie Steven Jobs. Da isses doch schon egal. Das Betriebssystem kann man bei Google auch als PC-Version runterladen, zum Probefahren. Und einen App-Store gibts natürlich auch, inzwischen mit immerhin 11000 Progrämmchen (laut Androlib, von wo aus man auch das komplette Angebot durchsuchen kann). Wer diesen Bestand vergrößern möchte, geht zur Entwickler-Seite, lädt das SDK herunter und guckt die Videos mit den Tipps & Tricks. Ein Haufen Leute entwickelt schon fleissig, täglich wächst der Market um einige Dutzend Programme. Eines - und vielleicht das spektakulärste - davon: Der "Argumented Reality"-Browser Layar aus den Niederlanden. Er legt 3D-Ebenen mit Informationen aus dem Internet über das Live-Bild der Kamera: Man sieht also beispielsweise von einem Turm auf die Stadt - und kleine Icons zeigen, räumlich exakt angeordnet, wo zB die Kaufhäuser sind - irre!
Als zZt beste Plattform kann man wohl das HTC Hero
Das Handbuch des HTC Hero als PDF
Ich denke, der Simyo Datentarif (24 Cent pro MB oder 9,90€ für 1GB in 30 Tagen) ist für Einsteiger recht attraktiv. Man muss nur unbedingt das Datenvolumen im Blick behalten. Android-Handys gehen nämlich gerne mal auf eigene Faust online. Die passende Apps dazu heißen NetCounter bzw. NetTraffic (gibts beide im "Android Market")
1.9.09
Farbwechsel

Es gibt Farben, die sich bei Kontakt mit Wasser verändern (hydrochromatisch). Andere reagieren auf Wärme (thermochromatisch), Chemikalien (chemochromatisch), Spannung (elektrochromatisch oder elektrolumineszent (Leuchtfarbe!)), Infrarot (luminiszent) oder Druck (piezochromatisch). Und seit den 90er Jahren gibt es UV-sensitive Farben: Die Ausgabe 56 des legendären VISIONAIRE-Magazins wurde mit so einer Farbe gedruckt, die erst bei Sonnenlicht sichtbar wird. Man sieht zunächst (schöne!) Schwarzweißbilder, im Freien färben sie sich ein. Ich gehe mal davon aus, dass hier erst ein Graustufenbild mit herkömmlichen Methoden gedruckt wurde und eine zweite Schicht mit den Spezialfaben aufgetragen wurde. Die meisten Blogeinträge beschreiben den tollen Effekt, sagen aber nicht, was sich dahinter verbirgt: Es handelt sich um "Photochromie". Englische Infos gibt es auf dieser Homepage, ich habe den betreffenden Artikel aber auch in einer leichter zu konsumierende PDF-Version bei scribd eingestellt. Eine Übersicht über die Möglichkeiten zeigt dieses PDF eines Herstellers.
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