14.6.09

Induktion

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Da sieht man mal, was mit der guten alten elektromagnetischen Induktion (1831 von Michael Farady entdeckt) anstellen kann. Zur Erinnerung: 1820 bedient sich der Däne Hans Christian Oersted bei den relativ unbekannten Forschungsarbeiten des Italieners Gian Domenico Romagnosi und gilt seither als Entdecker des Elektromagnetismus: Elektrizität fließt durch einen Draht der um einen Eisenstab gewickelt wurde = Magnet („Strom erzeugt Magnetfeld“). Die ersten Elektromagnete stellte dann der Brite William Sturgeon 1826 her. Landsmann Faraday bemerkte, dass es auch umgekehrt funktioniert: Eine Drahtspule und ein Magnet + Bewegung = Elektrizität („Magnetfeld erzeugt Strom“). Ehemaliges MIT Projekt: WiTricity

13.6.09

Project Natal

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Microsofts XBox will uns mit "Natal" ja zur Konsolenperipherie machen - eine der zugrundeliegenden Technologie sind "Time of Flight"-Kameras (TOF), die Distanzen ermitteln. Der "CamCube" kommt aus Deutschland, von der PMDTechnologies GmbH. Keine Frage: Sollten solche Systeme nicht nur Hoppsen und Armwedeln registrieren (sondern auch feinste Fingerbewegungen), bricht definitiv ein neues "ZBrush"-Zeitalter an!

8.6.09

Google (DIY) Books

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Google Books hat auch komplette Ausgaben von "Popular Mechanics" (ua) als PDFs im Angebot. Von 1900 bis heute - irre. Alleine die Anzeigen in den alten Ausgaben sind ein Burner. Es gibt aber auch tonnenweise DIY-Material. Und viele schöne Experimente, die heutzutage keine Zeitung mehr abdrucken könnte. Ich sage nur: "Fun with explosive Gases"oder "How to tap a Phone"! Sowas findet man auch auf dieser Retro-Seite, die allerdings keine kompletten Magazine, sondern "nur" einzelne Artikel präsentiert. Die haben es aber - wie gesagt - bisweilen in sich, hehe...


27.5.09

Pixel-Farbroller

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In den späten 90ern (wenn ich mich recht entsinne) kam Hewlett-Packards "CapShare"-Scanner (gibts manchmal sogar noch bei Amazon.com) auf den Markt. Ein Akku-betriebener Handscanner, der kreuz und quer über die Vorlage gezogen werden konnte und dank Fotodioden - ähnlich wie eine optische Maus - das Eingescannte mit Positionsdaten in ein Verhältnis setzen konnte. In seinem Speicher wurden die einzelnen Scans zusammengesetzt (Stichwort "stitching", wie bei Panoramaaufnahmen). Natürlich hat einer diese Bombenidee aufgegriffen und etwas aus Müll improvisiert: Die "Optical Mouse Cam" des Niederländers (?) Jeroen Domburg macht aus einer Maus einen Scanner...

Die Londoner Initiative "rAndom international" hat diesen Prozess nun umgekehrt: Ein Schwarzweißbild wird vom PC zu einem speziellen "PixelRoller" geschickt, der kreuz und quer über eine Oberfläche gezogen wird und hier Bahn-für-Bahn ein Bild entstehen läßt! Technisch sicher etwas einfacher zu lösen war der "LightRoller". Hier wird erst eine Wand mit einer fluoreszierenden Farbe bemalt und anschließend ein "PoV" ("Persistence of Vision") Effekt genutzt: Der LightRoller schaltet, wie all diese Geräte (z.B. MiniPOV oder SpokePOV, kann man bei Watterott kaufen), eine Reihe von LEDs so, dass sie bei schneller Bewegung eine Nachricht oder ein Bild ergeben (der Trägheit unserer Augen sein Dank). Ein Beispiel von (und mit) Limor, der Frau hinter ladyada:

Der LightRoller macht das genauso, nur das hier nun die Wand träge reagiert: Wegen der nachleuchtenden Farbe bleibt das Bild/der Text eine Weile erhalten, das schnelle herumfuchteln, rotieren, was-auch-immer entfällt dadurch.

15.5.09

3D Papierdrucker

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Immer wenn man denkt, man kennt schon alles, kommt sowas: Die Jungs von Mcor Technologies w (aus Ardee in Irland) wollen die Kosten des Rapid-Prototyping senken, damit auch Schulen und Privatleute ihre 3D-Daten ausdrucken können. Ergebnis: Ein Drucker in den man, wie man es gewöhnt ist, einen Stapel Papier einlegt. Nur das dann kein einsames Blättchen den Schacht verläßt, sondern ein kompletter Totenkopf! Oder was auch immer. Kosten des Schädels: 4,17$. Und damit gehört der Kamarad zu den teueren Objekten. Ein Modellhaus kostet beispielsweise nur 0,93$. Außerdem ist Papier auch aus ökologischen Gründen dem sonst üblichen thermoplastischen Kunststoffen vorzuziehen. Die Technologie dahinter nennt man übrigens "Laminated object manufacturing" (LOM).