15.5.09

3D Drucker selbstgebaut

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Hab' ich im letzten Post ganz vergessen: Natürlich hat sich die DIY-Szene auch der 3D-Drucker angenommen. Zum einen gibt es das CandyFab-Projekt der Evil Mad Scientist Laboratories ("The Revolution will be Caramelized"), das CAD-Daten in dreidimensionale Zuckerbatzen verwandelt:
Ein weiterer Versuch, unsere Schreibtische in Produktionsstätten zu verwandeln: Fab@Home. Und dann wäre da noch das RepRap-Team um den englischen Wissenschaftler Adrian Bowyer von der Universität von Barth. Er hat einen Rapid-Prototyper entwickelt, der sich selbst reproduzieren kann. Wie genial (und gleichzeitig naheliegend) ist das denn! Hier eine schöne Einführung in das Thema vom Meister höchstpersönlich, inklusive britischem Humor und philosophischen Betrachtungen ("Wealth without money..."):
Er beschreibt hier auch, dass seine Maschine mit Bio-Polymeren funktionieren würde. So ähnlich wie in diesem Post (Kunststoff aus Milch), nur das man in diesem Fall Stärke (aus Mais, Kartoffeln...) heranzieht. Man hat also eine Maschine, die sich selbst und andere Gegenstände aus selbstproduzierter Kartoffelstärke herstellt und deren Produkte später einfach weggeworfen werden können - um als Kompost für die nächste Kartoffel/Mais-Generation zu dienen. Alter, vielleicht ist die Welt doch bewohnbar!

14.5.09

Lichtmalerei II

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Weil's so schön war, hier noch ein paar Lichtbilder, diesmal vom deutschen Duo LAPP - Light Art Performance Photography, das trotz sperriger Webseite (es muss nicht IMMER Flash sein, Freunde) und übelster DIY-Synthi-Pop-Musikuntermalung Weltruf genießen. Normalerweise benutzen sie Laser und LEDs (unten), aber die nächtlichen Landschaftsaufnahmen mit geschickt platzierten Halogenleuchten (oben) finde ich eigentlich viel schöner.

3D aus Fotos I

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Noch ein 3D-Thema, passend zur momentanen Rapid-Prototyping-Hausse in diesem Blog: Die belgische ARC 3D-Seite erstellt Dreidimensionales aus Fotos, die auf die Seite hochgeladen wurden. Werde das gleich mal testen. Wäre ja ne super Sache für faule Prototyper wie mich.

By the Way: Mehr (+ aktuellere) Infos zum Thema gibt es, wenn ihr den Tag “Photogrammetrie” anklickt – so nennt sich dieses Verfahren nämlich…

13.5.09

Gratis Poser-Figuren

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Die mitgelieferten Poser-Figuren sind ja eher ein Witz, zumindest in der Version 7. Masse statt Klasse. Da freut es doch, dass jemand sich die Mühe macht, diesem an sich ganz nützlichen 3D-Programm endlich etwas Realistisches zu gönnen: ApolloMaximus heißt der Pappkamerad. Wie das Bild andeutet, kommt er schon fast in ZBrush-Qualität daher und ist extrem wandelbar. Dazu gibt es auf dieser Seite passende Maps, Klamotten, und vieles mehr. Das beste: Er kostet nichts.
Auch die DAZ-Figuren werden inzwischen zum Nulltarif rausgehauen: Die wohl bekannteste, Victoria (siehe nächste Abbildung), kostete bisher richtig Geld, ist jetzt aber zusammen mit anderen Objekten als kostenloser Download verfügbar. Das kleine Luder daneben, das aussieht wie die minderjährige Version von Angelina Jolie (wem sonst), kostet mit knapp 30$ auch nicht die Welt.

Spätestens jetzt sollte man die P7-DVD mal wieder rauskramen und den quälend langen Installationsprozess über sich ergehen lassen. Wer nun noch den STL-Export hinbekommt, kann direkt in die Spielzeugfiguren-Produktion einsteigen. Wie man aus virtuellen Objekten auf Knopfdruck reale Objekte macht, steht im 3D Drucker-Eintrag.

9.5.09

3D Drucker

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So, Talkmaster und Autonarr Jay Leno zeigt wie's geht und ich fang' jetzt direkt an zu sparen. Knapp 3.000$ für den Scanner und knapp 15.000$ für die wohl geilste Heisskleberpistole der Welt - das muss doch irgendwie hinzubekommen sein. Die Drucker stammen übrigens von einem Tochterunternehmen dieser Firma (hier gibts noch ein paar zusätzliche Infos zum FDM-Prozess). Im Gegensatz zu den Objekten von Shapeways & Co (hier benutzt man Drucker von Fortus) sehen die Oberflächen der thermoplastischen FDM-Teile ziemlich perfekt aus. Sie können sogar direkt benutzt werden. Man druckt also einen Rasensprenger aus und schließt ihn an den Gartenschlauch an. Die Zukunft hat begonnen, der Enterprise-Replikator ist Wirklichkeit. Und die Preise fallen: Die DesktopFactory kostet keine 5000$.
Auch Metall (bis hin zu Gold) kann mittlerweile AUSGEDRUCKT werden. Die Firma ExOne bzw. deren Tochter ProMetal bzw. deren Tochter Metaltec macht sowas und Bathsheba Sculpture kann sich deshalb mit seinen coolen mathematischen Objekten etwas dazu verdienen:

Außerdem bietet er auf seinen Seiten eine erstklassige Linkliste, die auf überflüssigen Kram verzichtet, dafür seine schwer praxiserprobten Adressen enthält. Aber ein absolutes Pflichtbookmark zu diesem Thema ist der RSS-Feed von www.fabbaloo.com und einen kurzen Überblick über die einzelnen Rapid-Prototyping-Verfahren bietet diese Seite.