10.2.09

Individuelle Produkte

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Heimwerken erfährt ja gerade eine Rennaissance (siehe etsy oder dawanda). Doch nicht jeder hat das Know-how, die Fingerfertigkeit, genügend Kreativität oder schlicht die Zeit für 100%ige Eigenkreationen. Da bietet sich die "Mass Customisation" an, also indivualisierte Massenproduktion. Man klickt sich aus einem Baukasten etwas zusammen, lädt eventuell noch ein Foto oder einen Schriftzug hoch, das war's. Inzwischen kann man aber nicht nur entwerfen und bestellen, sondern den Kram auch gleich an andere verkaufen! Hier eine kleine Übersicht:

Klamotten
: Styleshake aus London, hier kann man Kleider etc. zusammenstellen. Spreadshirt aus Leipzig (T-Shirts), Threadless (Siebdruck? T-Shirts, die erst nach einer Online-Abstimmung produziert werden), Shirtcity, Shirtalarm, Shirtinator, LaFraise (von den Spreadshirt-Machern, man kann aber nur einen Preis gewinnen).
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Spielzeug: PatchTogether (Produktion erfolgt bei ausreichenden Bestellungen).
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Taschen, Schirme, etc: Nakedandangry (von den "Threadless"-Machern - hier wird das beste hochgeladene Muster mit 750$ belohnt).
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Tassen, Shirts, Geschenke etc: CafePress und Zazzle (u.a. auch Schuhe, siehe Bild (inklusive U-Bahn-Karte)).
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Schmuck: Bei JULIE & GRACE (aus Hamburg, lassen auf Bali produzieren) und bei Pearlfection (aus München) kann man Klunker klicken.
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Eigene Stoffe bedrucken lassen: Spoonflower. Die arbeiten mit www.picnik.com zusammen, man kann also sogar direkt online etwas entwerfen! Leider ist der Service nicht ganz billig (ab 18 Dollar pro Laufmeter ("yard" = 0,94cm)).

30.1.09

Digitale Steckplatine

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An der FH in Potsdam arbeiten David Mellis, Massimo Banzi, Tom Igoe (u.v.a.) an "Fritzing", einem Layout-Programm für Schaltpläne und Leiterplatten. Im Grunde eine digitale Version des "Breadboards". Noch im Alpha-Stadium, aber schon jetzt sehr vielversprechend! Man kann damit ohne die übliche Fummelei Hardware zusammenbasteln, testen und in diversen Formaten ausgeben, um "echte" Platinen herstellen zu lassen (oder natürlich selbst herzustellen, dazu ein andermal mehr).

Elektronik-Bauteile können heruntergeladen oder selbst entworfen werden. Wie schon die Programmiersprache "Processing" (siehe hier im Blog) und das "Arduino"-Board richtet sich auch dieses Projekt vor allem an Einsteiger und Künstler, um diesen interaktive digitale Gestaltungsmöglichkeiten zu erleichtern. Diverse Protoboards (also Arduino, Wiring, Basic Stamp & Co) sind Teil der Grundausstattung dieses sehr feinen Programms. Zudem sind auch gleich ein paar Schaltpläne für Arduino-Anwendungen mit dabei.

29.1.09

Photoshop - Analog

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Mit viel (!) Mühe hat da jemand die Photoshop Oberfläche in die Realität gebracht... Wie kommen die bloß auf solche Ideen... Irre. Art Snob Solutions - a set on Flickr

12.11.08

3D Stereo Bilder

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Stereoskopische Rot-Grün-Bilder kann man relativ einfach selbst herstellen. Man braucht ein 3D-Programm und - idealerweise - Photoshop. Der Einfachheit halber habe ich eine ZIP-Datei erzeugt, die bei Megaupload  heruntergeladen werden kann. Wer 3D-Studio Max hat, kann nun die .max-Datei öffnen. Alle anderen müssen in ihrem 3D-Proggie zwei Kameras erzeugen, die horizontal leicht versetzt werden. Sie simulieren die Augen des Betrachters.

Mehr Theorie dazu - schön übersichtlich präsentiert - gibt es bei binocularity.org. Aus diesen beiden Perspektiven werden nun zwei Bilder berechnet und als "links.jpg" und "rechts.jpg" in einem Ordner namens "3D Stereo" (der auf dem Desktop angelegt wurde) gespeichert. Warum? Weil das ZIP-Archiv auch eine Photoshop-Datei und eine "Action" beinhaltet, die vollkommen automatisch ein Rot/Grün-Bild erzeugt - wenn denn alles wie beschrieben abgespeichert wurde. Ihr könnt die Action natürlich später an eigene Bedürfnisse anpassen. Zur "Action": Es muss KEIN Bild geladen sein. Einfach im Action-Fenster den "ZEUK 3D"-Odner suchen und den einzigen Eintrag, "Stereoskopie" starten. Das Skript lädt die Vorlage.psd (hier könnt ihr dann noch die Farben für eure 3D-Brille einstellen) sowie die beiden JPGs und führt alle erforderlichen Einstellungen durch. Das Skript speichert das 3D-Bild als "Vorlage copy.jpg" und schließt alle Fenster bis auf "Vorlage.psd". Wichtig: Die PSD-Datei darf NICHT gespeichert werden (beim Beenden von Photoshop zB), weil sie nach Ablauf des Skripts nur das fertige Bild enthält (aber keine Ebenen etc)! Wer das Script nicht benutzen will, kann selbst mit den Photoshop-Kanälen (Rot, Grün, Blau) arbeiten. Wie das genau funktioniert, erfahrt ihr hier.

Wer eine R/G-Brille hat, sollte auch unbedingt hier vorbei schauen: www.icemanphotoscan.eu, hier wurde dem "Ötzi" mit 3D-Kameras auf den Pelz gerückt. Pietätlos, makaber, morbide? Irgendwie schon. Aber der 3D-Effekt ist irre!

11.11.08

Tiefen(un)schärfe!

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Bathtub III from Keith Loutit on Vimeo.
Der legendäre "Depth of Field"-Effekt. Der geile Wichtel-Look entsteht dadurch, dass trotz geringer Brennweite sowohl Vorder- als auch Hintergrund unscharf sind. Das kannte ich bisher nur von Fotos, Keith zeigt, dass sowas auch mit bewegten Bildern möglich ist. Dummerweise schaffen CamCorder aber noch nicht mal den traditionellen Film-Look - also im Grunde den gleichen Effekt, aber mit großer Brennweite (wie in diesem Beispiel: Sean Connery in Richard Lesters D.O.F.-Granate "Cuba"):


Diesen wunderschönen Look bekommt man mit analoger Filmkamera und Teleobjektiv problemlos hin. Keith benutzt aber 'ne DigiCam und eine geringe Brennweite. Dafür aber zusätzlich "tilt shift"-Linsen (hier ein Beispiel was man damit machen kann. Und hier eine Anleitung zum Selbstbau). Wer den Schärfebereich seines CamCorders einschränken will, kann ein analoges 35mm-Objektiv vor die Funzeloptik setzen. Ganz einfach ist das nicht, da das eingefangene Bild zunächst auf etwas projeziert werden muss, damit der CCD-Sensor des CamCorders damit etwas anfangen kann. Aber es geht. Hier zwei empfehlenswerte Anleitungen: Englisch, sehr schön illustriert, und mit vielen Hintergrundinfos. Nr. Zwei ist eine Video Anleitung auf Deutsch (dröge, aber gut!):