12.3.15

Star Wars Battle Pod


Schöne Idee: Team VVV schnallte sich ne GoPro um den Kopf und spielt ne Runde in dem neuen Mega-Spielautomaten “Star Wars Battle Pod”. Sehr geil, das Teil. Fragt sich, wie man so etwas im Partykeller umsetzt. Der Oberhammer wäre ja auch, wenn man dann noch mit 3D arbeitet…

Eigentlich sollte das mit drei 3D-Kurzdistanzbeamern möglich sein. Stückpreis zur Zeit 860€, ok, aber dafür in 3x FullHD und stereoskopisch! Aktuelle PC-Hardware sollte damit fertig werden, zur Not eben mit zwei GTX-970-Grafikkarten im SLI Verbund (je ca. 370€). Zwei 660 ti (je 185€) sollten aber auch reichen.

Dann ggf. noch per “Edge Blending” dafür sorgen, dass es keine sichtbaren Kanten zwischen den projizierten Bildern gibt (Nvidia hat Immersaview am Start, Konkurrent Matrox kontert mit PowerDesk) und fertig ist der 180°-3D-Irrsinn! Wer dann noch gekrümmte Leinwände per Rückprojektion versorgen möchte, schaltet “einfach” eine Warping-Funktion zu. Mann, hoffentlich werde ich bald reich. Fragt sich nur, ob Nvidia  3D Vision 2 auch geschmeidig mit den Beamern zusammenarbeitet. Sieht laut dieser Seite aber ganz gut aus.

Tatsächlich gibt es real existierende Menschen, die keine (finanziellen) Schmerzen kennen, um zum Beispiel Elite Dangerous vernünftig spielen zu können. Markus Boesen ist so einer. Allerdings verzichtet er (noch) auf den Stereo-3D-Effekt (welche Spiele den bieten, zeigt diese Liste von Nvidia). Sein Setup: Drei BenQ TH681 (zusammen 5760 x 1080 Pixel), zwei Sapphire RADEON R9 290 Tri-X OC mit AMD Eyefinity und ein Touch-Interface, selbstgebaut  aus drei Treckstor Ventos 10.1 Surftabs. Respekt!

Noch beeindruckender: Das CUBE-Projekt der TU Queensland.


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