5.11.08

3D-Scanner aus Milch

Endgültig zur Hochtechnologie wird Milch durch die Idee von Friedrich Kirschner: Er benutzt Milch für seinen – aus Legosteinen – gebauten 3D-Scanner. Dafür legt er einen Gegenstand in eine leere Wanne und füllt diese esslöffelweise mit Milch. Eine über der Wanne montierte WebCam macht in regelmäßigen Abständen ein Bild von diesem Vorgang. Und eine kostenlose Software (Moviesandbox) rechnet anschließend die weißen Bereiche wieder aus den Bildern heraus. Dadurch kann der Computer dann das Objekt – Schicht für Schicht – rekonstruieren. Es entsteht eine sogenannte "displacement map". Und die ist eigentlich nichts besonderes, auf diese Art wurden 1994 auch die 3D-Landschaften in "Bryce" generiert. Aber solche Grausstufenbilder mit 'ner Wanne voll Milch (inzwischen auch mit aufblasbaren Pools voll Tinte) zu erzeugen... Respekt! Mehr Infos unter www.zeitbrand.de

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